Die
venezolanische
Hauptstadt liegt in
einem langen, engen
Tal, 16 km von der
Küste entfernt.
Neben zahlreichen
modernen Gebäuden
findet man noch
immer erhaltene
Altstadtteile wie
San José und La
Pastora. Schön ist
die Plaza Bolívar,
an der sich die alte
Kathedrale und das
Casa Amarilla
(Erzbischöfliches
Palais) erheben. Das
Capitol
(Parlamentsgebäude)
wurde 1873 in nur
114 Tagen gebaut und
feiert mit seinen
Wandmalereien die
Erfolge der
venezolanischen
Armee. Im Panteon
Nacional ist der
Sarg des
Freiheitskämpfers
Simón Bolívar
aufgebahrt. Der
Jardín Botáníco, der
Parque Nacional del
Este und der Country
Club sind ideal für
ausgedehnte
Spaziergänge. Die
Stadt bietet gute
Museen, besonders
interessant sind das
Museo de Bellas
Artes, das Museo del
Arte Colonial, das
Museo del Arte
Contemporáneo und
das Museo de
Transporte. Bei
einem Stadtbummel
sollte man auch
einen Besuch der
Casa Natal del
Libertador (Nachbau
des Geburtshauses
Bolívars, das durch
ein Erdbeben
zerstört wurde) und
des daneben
liegenden Museums
einplanen, in dem
man diverse
persönliche
Gegenstände Bolívars
bewundern kann. Für
Nachtschwärmer ist
der Boulevard de
Sabana Grande mit
Nachtklubs, Bars und
Cafés die richtige
Adresse.
Ausflüge
Vom Avilaberg hat
man eine gute
Aussicht über die
Stadt und die Küste.
30 km außerhalb der
Stadt gibt es
mehrere gute Strände
mit ausgezeichneten
Bars und
Restaurants. Weitere
Informationen über
die Urlaubsorte
finden Sie in den
folgenden Rubriken.
Die 4000 km lange
Karibikküste ist
eines der
Haupturlaubsgebiete
des Landes. Es gibt
herrliche Strände
und Feriendörfer,
deren Ausstattung
von komfortabel bis
luxuriös reicht. Es
gibt täglich Flüge
nach Porlamar auf
der Insel Margarita,
die mit ihren
schönen Stränden,
guten Hotels und
Einkaufszentren
viele Besucher
anzieht. Westlich
von Caracas liegen
Macuto, Marbella,
Naiguata,
Carabelleda, Leguna
und Oriaco, die alle
sehr gute Strände
bieten. Nördlich von
Maiquetia liegt die
zauberhafte Insel
Los Roques.
La Guaria
La Guaria ist der
Haupthafen von
Caracas. Obwohl
Industrieansiedlungen
das Stadtbild
verändert haben,
lohnt sich ein
Abstecher in die
Altstadt und zur
Hügelstraße, die aus
der Stadt hinaus
führt. Weiter nach
Westen auf der
Panamerikana kommt
man nach Maracay.
Die Oper, die
Stierkampfarena und
das Gomez-Mausoleum
sind sehenswert. Ein
Ausflug zum
Gomez-Landhaus, der
Rancho Grande,
bietet sich an.
Die Badeorte Ocumare
de la Costa und Cata
mit ihren herrlichen
Stränden kann man
über den 1130 m
hohen
Portachuelo-Pass im
zentralen Hochland
erreichen. Die
meisten Inseln kann
man per Boot
erreichen. Vor der
Küste bei Tucacas
liegt Morrocoy, eine
der reizvollsten
Inseln; Hunderte
palmenbewachsener
Korallenriffe laden
hier zum Tauchen und
Fischen ein. Palma
Sola und
Chichiriviche sind
ebenfalls
vielbesucht. Bei der
ca. vierstündigen
Überfahrt von Vela
de Coro und Punto
Fijo nach Aruba und
Curaçao sollte man
mit Verspätungen
rechnen.
Der quirlige Badeort
Puerto la Cruz
bietet gute Strände,
Bars und
Restaurants. In der
Nähe gibt es auch
einsame Strände. Der
Jachthafen Morro
liegt nicht weit von
Puerto la Cruz
entfernt in der
Region Lecherías. In
der Lagunenstadt
Pueblo Viejo mit
ihren Häusern im
Stil alter
karibischer Gebäude
sind Boote das
einzige
Verkehrsmittel. Die
Gegend um Puerto la
Cruz steigt immer
mehr in der Gunst
der Besucher.
Südlich von Coro
liegt Barquisimento,
eine der ältesten
Städte Venezuelas.
Die viertgrößte
Stadt des Landes und
Hauptstadt der
Llanos ist besonders
wegen ihrer modernen
Kathedrale bekannt.
Diese große, dünn
besiedelte Region
von Grassteppen
östlich der
Cordillera de Mérida
und nördlich des
Orinicos ist
überwiegend flach.
Das Gebiet erstreckt
sich bis zur
Nordküste und ist
Zentrum der
Rinderzucht.
Zahlreiche Flüsse
schlängeln sich
durch die
Landschaft; an ihren
Ufern liegen Wälder
und Sümpfe, in denen
Silberreiher,
Papageien,
Alligatoren und
Affen leben. Auf den
Rodeos kann man die
Reitkünste der
Steppenbewohner und
ihre Kunstfertigkeit
mit dem Lasso
bewundern. Zur
Entspannung kann man
auch am Joropo,
Venezuelas
Nationaltanz,
teilnehmen.
Die Küste nördlich
des Berglands von
Guyana bietet schöne
Strände und
Urlaubsorte wie
Higuerote, La Sabana
und Lecheria, wo im
späten Juni das
San-Juan-Festival
der Trommeln
stattfindet. Das
Bergland von Guyana
südlich des Orinoco
erstreckt sich über
die Hälfte der
Landesfläche und ist
für seinen Gold- und
Diamantenreichtum
bekannt. Die
Orinocoregion und
das Orinoco-Delta
haben sich zu einer
wichtigen
Handelsregion
entwickelt. Die alte
Stadt Ciudad Bolívar
(ehemals Angostura)
am Südufer des
Orinocos erlebt
gegenwärtig einen
Bauboom, aber man
kann noch immer
Spuren der
Kolonialvergangenheit
finden. Der
tierreiche
Gran-Sabana-Nationalpark
ist das größte
Plateau Venezuelas.
Santa Elena, der
Guri-Damm und die
Danto-Wasserfälle
sind schöne
Ausflugsziele. In
der Pionierstadt
Santa Elena de
Uairén findet jeden
August eine Fiesta
statt. Die
Besteigung des in
der Nähe des Dorfes
Peraitepin gelegenen
Roraimaberg zu Fuß
kann bis zu 14 Tage
dauern. Der Aufstieg
auf den Gipfel des
Tepuly ist ebenso
schweißtreibend wie
lohnenswert; in Los
Caribes können die
Diamantenbergwerke
besichtigt werden.
Nach einem kräftigen
Regenschauer suchen
die Kinder von
Icaban nach
Goldnuggets, die von
den Berghängen
heruntergewaschen
wurden.
Im Orinoco-Delta
kann man
Bootsausflüge nach
La Tucupita
unternehmen. In
Canaima (mit 3 Mio.
ha einer der größten
Nationalparks der
Welt) kann man die
Salto del Angel
(Engel-Wasserfälle)
bestaunen. Die
Wasser des Flusses
Churum donnern 979 m
tief in einen
Abgrund. Touren
beinhalten einen
Besuch zu den
Wasserfällen und
anderen
Naturwundern, wie
den vielen seltenen
Pflanzen (es gibt
über 500
Orchideenarten).
Unterkunft findet
man an den Ufern der
Lagunen. Andere
Nationalparks liegen
im Bundesstaat
Bolívar und im
Bundesterritorium
des Amazonas (El
Cocuy und Autana).
Antigua
Die Einwohner der
Insel behaupten, es
gebe genauso viele
Strände auf der
Insel wie das Jahr
Tage hat. Die Vogel-
und Insektenwelt der
Insel ist besonders
artenreich und in
den Küstengewässern
gibt es viele
wunderschöne
Korallen und
tropische Fische;
außerdem kann man
auch einige
interessante
historische Stätten
besichtigen.
Segelausflüge nach
Bird Island werden
von mehreren
Veranstaltern
angeboten. Viele
Hotels bieten
Ausflugsfahrten in
Booten mit Glasböden
an, von denen aus
man das Riff
bestaunen kann. Ein
restauriertes
Piratenschiff bietet
Tages- oder
Abendtouren an;
Essen, reichliche
Getränkeauswahl und
ein
Unterhaltungsprogramm
sind im Fahrpreis
inbegriffen.
Nelson's
Dockyard in English Harbour ist
einer der wenigen hurrikanfreien
Naturhäfen in der Karibik. Die
englischen Admirale Nelson, Rodney
und Hood nutzten ihn während der
napoleonischen Kriege als sichere
Flottenbasis. Clarence House, das
Nelson's Dockyard überblickt, war
der Sitz des Herzogs von Clarence,
des späteren Königs William IV.
Heute ist Clarence House die
Sommerresidenz des
Generalgouverneurs und wird
regelmäßig für Besucher geöffnet.
Shirley Heights
und Fort James
bezeugen die
Entschlossenheit der
Briten etwaige
Invasionen durch
Befestigungsanlagen
abzuschrecken und
ihre Stellung in der
Kolonie im 18.
Jahrhundert zu
festigen. Shirley
Heights wurde nach
General Shirley
benannt, dem
späteren Gouverneur
der Leeward-Inseln
(1781). Eines der
Hauptgebäude, das
Block House, wurde
1787 von General
Matthew für den Fall
einer Belagerung
erbaut. In der Nähe
ist der Friedhof mit
einem Obelisken, der
an die Gefallenen
des 54. Regiments
erinnern soll.
Die St. John's
Cathedral wurde
ursprünglich 1683
erbaut, 1745 aber
durch ein
Steingebäude
ersetzt. Ein
Erdbeben vernichtete
sie fast 100 Jahre
später und 1845
wurde der Grundstein
für die heutige
Kathedrale gelegt.
Die Figuren des
Jüngers Johannes und
von Johannes dem
Täufer am Südtor
sollen angeblich von
einem der Schiffe
Napoleons stammen
und mit einem
britischen
Kriegsschiff zur
Insel gebracht
worden sein. Der
Markt befindet sich
in der Nähe des
Hafens von St.
John's und ist
besonders Samstag
vormittags ein
lohnendes,
farbenprächtiges
Ausflugsziel.
Indian Town ist eines der Naturschutzgebiete Antiguas und liegt
im Osten der Insel.
Die tosende Brandung
des Atlantik hat die
Felsen zur Devil's
Bridge
(»Teufelsbrücke«)
geformt und Löcher
in die Kliffs
gewaschen, aus denen
die Gischt
herausspritzt.
Der See, der
heutzutage das
Landschaftsbild im
Landesinneren
beherrscht, ist
dagegen
Menschenwerk. Er kam
durch den Bau des
Potworks Dam
zustande und ist mit
4,5 Milliarden
Litern Wasser
Antiguas größter
See.
Fig Tree Drive ist eine Ringstraße, die durch tropischen
Regenwald, eine
attraktive
Hügellandschaft und
schöne Fischerdörfer
an der Südküste
führt. Diese Tour
kann man mit einem
Taxi unternehmen.
Am Greencastle Hill
stehen große,
geheimnisumwobene
Megalithen, die
möglicherweise zu
Ehren des
Sonnengottes und der
Mondgöttin errichtet
wurden.
Parham im Osten der Insel ist für seine achteckige Kirche aus dem
18. Jahrhundert
bekannt, in der noch
einige Stuckarbeiten
erhalten geblieben
sind.
Barbuda
Die Insel hat wundervolle einsame Strände und ein dicht
bewaldetes
Landesinneres, in
dem Wildschweine,
Damwild und
zahlreiche
Vogelarten ihr
Zuhause haben. Das
Vogelschutzgebiet im
Nordwesten der Insel
liegt inmitten einer
Lagune, die von
Mangroven überzogen
ist. Wer einmal die
Fregattvögel im Flug
gesehen hat, mit
einer
Flügelspannweite bis
zu 2 m, wird den
Anblick nie
vergessen. Die Insel
ist noch relativ
unberührt und ein
Paradies für
Naturfreunde.
Codrington, die
größte und einzige
Ortschaft, liegt am
Rand einer Lagune.
Sie ist nach einer
englischen Familie
benannt, die einst
die Insel von der
britischen Krone für
»ein gemästetes
Schwein pro Jahr«
pachtete.
Redonda
Dieses unbewohnte Felseninselchen liegt ca. 55 km südwestlich von
Antigua. Einige
englische
Exzentriker
verhalfen dem
Inselchen über ein
Jahrhundert lang zu
Berühmtheit. 1865
wurde Redonda von
einem gewissen
Matthew Shiell als
Königreich für
seinen Sohn Philippe
»beansprucht«. Der
Nachfolger von
»König Philippe I.«,
der englische
Dichter John
Gawsworth, ernannte
bekannte
Schriftsteller
seiner Zeit zu
Grafen und Gräfinnen
seines Königreichs;
zu den Glücklichen
gehörten J. B.
Priestley, Dylan
Thomas und Rebecca
West. Die Insel ist
unter Vogelkundlern
für ihren kleinen
Bestand an
Höhleneulen bekannt
- ein Vogel, der auf
Antigua bereits
ausgestorben ist.
Bridgetown
Die Unterschiede
zwischen der Ost-
und Westküste sind
so ausgeprägt, dass
man beiden einen
Besuch abstatten
sollte. Die Ostküste
am Atlantik ist
wenig bebaut und von
einer
unverfälschten,
rauen Schönheit. Die
Westküste ist der
Karibik zugewandt.
Hier sind zwar fast
alle Hotels zu
finden, aber die
Küste hat dennoch
ihren Reiz und ihre
vornehme Eleganz
bewahrt. Der
Barbados National
Trust bietet viele
Informationen über
verschiedene
Möglichkeiten der
Freizeitgestaltung
an, wie Wandern oder
Touren mit dem
Fahrrad.
Holetown (St.
James) und die
Ostküste
Holetown (St. James): Auf dem Denkmal im Ortskern wird 1605 als
das Gründungsjahr
angegeben,
tatsächlich wurde
die Stadt jedoch
erst 1627 gegründet.
Einige Gebäude aus
dieser Zeit sind
erhalten geblieben.
In St. James, der
ersten Kirche der
Stadt, steht ein
Taufstein aus dem
17. Jahrhundert. Die
Kirchenglocke trägt
die Inschrift »God
bless King William,
1696«.
Einen Besuch wert
ist Harrisons Cave
in St. Thomas. Diese
geisterhaft
erleuchtete
Tropfsteinhöhle mit
Stalagmiten und
Stalaktiten ist
besonders
eindrucksvoll. Eine
kleine Bahn fährt
durch die 1,5 km
lange Höhle.
Tägliche
Öffnungszeiten:
09.00-16.00 Uhr.
Flower Forest ist
ein botanischer
Garten, in dem die
ganze Vielfalt der
exotischen
barbadischen
Pflanzenwelt zu
bewundern ist.
Spazierwege auf dem
Parkgelände bieten
spektakuläre
Ausblicke auf Chalky
Mountain, Mount
Hillaby und den
Atlantik.
An der Ostküste der Insel in Bathsheba scheinen die
pastellfarbenen
Häuser der Stadt an
den Kreidefelsen
festgewachsen zu
sein, die hoch über
dem Atlantik
aufragen. Der Ort
ist für seine
zahlreichen
Töpfereien und
Keramikwaren
bekannt.
Gun Hill von St.
George war einst ein
militärischer
Beobachtungsposten.
Hier hat ein
englischer Soldat
einen Löwen in die
Felswand
eingemeißelt.
Sehenswert ist
ebenfalls die St.
George's Church (18.
Jahrhundert), die
einen wunderschönen
Altar hat.
Platinum Coast
Diese
Bilderbuchküste mit
weißen Sandstränden
und türkisblauem
Meer wird auch
Millionaires Row
(»Straße der
Millionäre«)
genannt.
Speightstown, St.
Lucy und die
Atlantikküste
Speightstown liegt im nordwestlichen St. Peter. Dies ist ein für
die Westindischen
Inseln typisches
Dorf mit
Holzhäusern,
Geschäften, alten
Kirchen und
lebensfrohen,
freundlichen
Einwohnern. Die
Ruinen der einst
imposanten
Plantagen-Villa
Farley Hill House
sind mit
Hibiskusblüten und
Weihnachtssternen
überwachsen. Einen
Besuch wert ist
ebenfalls St.
Nicholas Abbey. Das
Herrenhaus aus der
Zeit der großen
Plantagen ist gut
erhalten und
beeindruckt durch
seine persischen
Rundbögen und den
gut gepflegten
Garten.
Am nördlichsten
Punkt der Insel (St.
Lucy) befindet sich
die Animal Flower
Cave. Diese Höhle
wurde nach und nach
vom Meereswasser
ausgespühlt und
geformt. Die
Korallenfelsen
leuchten hier in den
verschiedensten
Farbschattierungen.
An der Atlantikküste
entlang fährt man
durch
Zuckerrohranbaugebiet
mit kleinen Kirchen
und malerischen
Holzhäusern. Bei
Crane Beach gibt es
besonders schöne
Ausblicke.
Sam Lord's Castle im
Süden der Insel, der
einstige Wohnsitz
eines
Plantagenbesitzers,
dient jetzt als
Hotel und ist mit
wunderschönen Möbeln
aus barbadischem
Mahagoni
eingerichtet.
Ökotourismus
Der Ökotourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung in Barbados und
die Möglichkeiten
für Radfahrer und
Wanderfreunde werden
erweitert.
Informationen, auch
über besondere
Veranstaltungen,
sind vom Barbados
National Trust vor
Ort erhältlich. Die
Vielfalt der Biotope
auf der Insel ist
eindrucksvoll und
erhaltenswert. Vor
allem die folgenden
Gebiete geben einen
besonderen Eindruck
der barbadischen
Flora und Fauna:
Mangrovensümpfe (Graeme
Hall Swamp),
Feuchtgebiete,
tropischer Regenwald
und dramatische
Schluchten (Turners
Hall Woods,
Jack-in-the-Box
Gully, Welchman Hall
Gully),
Kalksteinhöhlen (Harrison's
Cave), Steilküste,
Dünen (Ostküste,
Chancery Lane
Beach),
Korallenriffe und
Meeresschutzgebiete
(Atlantis
Submarines, Barbados
Marine Reserve) und
das Wild Life
Reserve.
Isla
Margarita
Heute ist die Isla de Margarita ein beliebtes Urlaubs - und
Reiseziel in der
Südkaribik, wobei
den Großteil der
Touristen Deutsche
und Holländer
stellen. Touristisch
sind die Strände
Playa el Agua und
Playa Parguito im
Nordosten gut
erschlossen.
Sehenswert ist die
Laguna de la
Restinga und auch
die wüstenhafte,
kaum besiedelte
Halbinsel Macanao
(beides im Westen).
Im Süden befindet
sich El Yaque, das
als eines der
führenden
Windsurf-Reviere der
Welt gilt.
La Guaria
La Guaria ist der
Haupthafen von
Caracas. Obwohl
Industrieansiedlungen
das Stadtbild
verändert haben,
lohnt sich ein
Abstecher in die
Altstadt und zur
Hügelstraße, die aus
der Stadt hinaus
führt. Weiter nach
Westen auf der
Panamerikana kommt
man nach Maracay.
Die Oper, die
Stierkampfarena und
das Gomez-Mausoleum
sind sehenswert. Ein
Ausflug zum
Gomez-Landhaus, der
Rancho Grande,
bietet sich an.
Die Badeorte Ocumare
de la Costa und Cata
mit ihren herrlichen
Stränden kann man
über den 1130 m
hohen
Portachuelo-Pass im
zentralen Hochland
erreichen. Die
meisten Inseln kann
man per Boot
erreichen. Vor der
Küste bei Tucacas
liegt Morrocoy, eine
der reizvollsten
Inseln; Hunderte
palmenbewachsener
Korallenriffe laden
hier zum Tauchen und
Fischen ein. Palma
Sola und
Chichiriviche sind
ebenfalls
vielbesucht. Bei der
ca. vierstündigen
Überfahrt von Vela
de Coro und Punto
Fijo nach Aruba und
Curaçao sollte man
mit Verspätungen
rechnen.
Der quirlige Badeort
Puerto la Cruz
bietet gute Strände,
Bars und
Restaurants. In der
Nähe gibt es auch
einsame Strände. Der
Jachthafen Morro
liegt nicht weit von
Puerto la Cruz
entfernt in der
Region Lecherías. In
der Lagunenstadt
Pueblo Viejo mit
ihren Häusern im
Stil alter
karibischer Gebäude
sind Boote das
einzige
Verkehrsmittel. Die
Gegend um Puerto la
Cruz steigt immer
mehr in der Gunst
der Besucher.
Südlich von Coro
liegt Barquisimento,
eine der ältesten
Städte Venezuelas.
Die viertgrößte
Stadt des Landes und
Hauptstadt der
Llanos ist besonders
wegen ihrer modernen
Kathedrale bekannt.
Maracaibo
Maracaibo und der Lago de Maracaibo liegen in dem Gebiet zwischen
der Sierra de Perije
an der
kolumbianischen
Grenze und der
weiter östlich
gelegenen Bergkette
Cordillera de Mérida.
Stadt und Umland
profitieren seit
langem vom größten
Ölfeld der Welt. Bei
einem Ausflug zur
Halbinsel Guajira,
dem ursprünglichen
Siedlungsgebiet der
Motilone- und
Guajiro-Indios, kann
man einen Einblick
in ihre Lebensweise
erhalten (Visum zur
Wiedereinreise von
Kolumbien nach
Venezuela
erforderlich).
Nördlich von
Maracaibo leben die
Goaro-Indios, deren
Lebensstil sich seit
der spanischen
Kolonialzeit kaum
verändert hat. Ihre
Pfahlbauweise
brachte Venezuela
auch seinen Namen
»Klein-Venedig« ein.
Die schneebedeckten
hohen Gipfel und
eisigen Plateaus der
Cordillera de Mérida
prägen das
Landschaftsbild
dieser Region.
Lagunen, Berge,
Strände, alte
Dörfer,
geschichtsträchtige
Städte, Sanddünen
und Seen mit
indianischen
Pfahldörfern sind
typisch für diese
Gegend, die reich an
Sehenswürdigkeiten
und Naturschönheiten
ist. Der
Sierra-Nevada-Nationalpark
ist ebenfalls
sehenswert.
Das Touristenzentrum
Mérida in der Sierra
Nevada im Süden ist
eine Stadt mit
breiten, modernen
Alleen gesäumt von
hochmodernen
Bauwerken. Einige
alte Gebäude aus der
Kolonialzeit haben
sich jedoch
erhalten. Im
Hintergrund ragen
die Gipfel des
Bolívar (5007 m) und
des Espejo auf. Zu
den
Sehenswürdigkeiten
gehören Museen mit
Exponaten moderner
Kunst und Zeugnissen
aus der
Kolonialzeit, das
Valle Grande, die
Blumenuhr, Los
Chorros de Milla,
die Mucubaji-Lagunen,
Los Anteojos, Tabay,
Pogal, Los Patos,
San-say und die
berühmte Schwarze
Lagune. Eine
Bergbahn (die
höchste
Drahtseilbahn der
Welt, sie fährt bis
auf 4675 m Höhe)
verbindet die Stadt
mit Pico Espejo, von
hier eröffnet sich
ein Panoramablick
auf die höchsten
Gipfel der Anden und
die Llanos. Der
Andenklub bietet
Ausflüge nach Los
Nervados an, dem
höchstgelegenen
Bergdorf des Landes.
Abstecher nach San
Javier del Valle,
einem erholsamen
Bergort, und nach
Jaji (schöne
Kolonialbauten) sind
ebenfalls zu
empfehlen.
Diese große, dünn besiedelte Region von Grassteppen östlich der
Cordillera de Mérida
und nördlich des
Orinicos ist
überwiegend flach.
Das Gebiet erstreckt
sich bis zur
Nordküste und ist
Zentrum der
Rinderzucht.
Zahlreiche Flüsse
schlängeln sich
durch die
Landschaft; an ihren
Ufern liegen Wälder
und Sümpfe, in denen
Silberreiher,
Papageien,
Alligatoren und
Affen leben. Auf den
Rodeos kann man die
Reitkünste der
Steppenbewohner und
ihre Kunstfertigkeit
mit dem Lasso
bewundern. Zur
Entspannung kann man
auch am Joropo,
Venezuelas
Nationaltanz,
teilnehmen.
Die Küste
nördlich des
Berglands von Guyana
bietet schöne
Strände und
Urlaubsorte wie
Higuerote, La Sabana
und Lecheria, wo im
späten Juni das
San-Juan-Festival
der Trommeln
stattfindet. Das
Bergland von Guyana
südlich des Orinoco
erstreckt sich über
die Hälfte der
Landesfläche und ist
für seinen Gold- und
Diamantenreichtum
bekannt. Die
Orinocoregion und
das Orinoco-Delta
haben sich zu einer
wichtigen
Handelsregion
entwickelt. Die alte
Stadt Ciudad Bolívar
(ehemals Angostura)
am Südufer des
Orinocos erlebt
gegenwärtig einen
Bauboom, aber man
kann noch immer
Spuren der
Kolonialvergangenheit
finden. Der
tierreiche
Gran-Sabana-Nationalpark
ist das größte
Plateau Venezuelas.
Santa Elena, der
Guri-Damm und die
Danto-Wasserfälle
sind schöne
Ausflugsziele. In
der Pionierstadt
Santa Elena de
Uairén findet jeden
August eine Fiesta
statt. Die
Besteigung des in
der Nähe des Dorfes
Peraitepin gelegenen
Roraimaberg zu Fuß
kann bis zu 14 Tage
dauern. Der Aufstieg
auf den Gipfel des
Tepuly ist ebenso
schweißtreibend wie
lohnenswert; in Los
Caribes können die
Diamantenbergwerke
besichtigt werden.
Nach einem kräftigen
Regenschauer suchen
die Kinder von
Icaban nach
Goldnuggets, die von
den Berghängen
heruntergewaschen
wurden.
Im Orinoco-Delta
kann man
Bootsausflüge nach
La Tucupita
unternehmen. In
Canaima (mit 3 Mio.
ha einer der größten
Nationalparks der
Welt) kann man die
Salto del Angel
(Engel-Wasserfälle)
bestaunen. Die
Wasser des Flusses
Churum donnern 979 m
tief in einen
Abgrund. Touren
beinhalten einen
Besuch zu den
Wasserfällen und
anderen
Naturwundern, wie
den vielen seltenen
Pflanzen (es gibt
über 500
Orchideenarten).
Unterkunft findet
man an den Ufern der
Lagunen. Andere
Nationalparks liegen
im Bundesstaat
Bolívar und im
Bundesterritorium
des Amazonas (El
Cocuy und Autana).
Jamaika
Montego Bay
Montego Bay (umgangssprachlich »Mo' Bay«) ist eine der
bekanntesten
Ferienbuchten der
Welt. Montego Bay
wurde 1492
gegründet, ist
jedoch eine der
modernsten Städte
der Karibik. Von den
Straßen Gloucester
und Kent Avenue aus
hat man eine
herrliche Aussicht
auf die Karibik und
das Korallenriff. Es
gibt drei große
Strände: Doctor's
Cave Beach (benannt
nach dem früheren
Eigentümer Dr.
McCatty und einer
Höhle, die
inzwischen
weggespült ist) hat
traumhaften weißen
Sand und besonders
klares Wasser.
Walter Fletcher
Beach liegt in der
Nähe der Innenstadt
und ist nur ein paar
Schritte vom Upper
Deck Hotel entfernt.
Cornwall Beach liegt
wenige Meter von dem
Büro des
Fremdenverkehrsamts
entfernt. Nicht weit
von der Küste
befindet sich Rose
Hall, das 1760
erbaute,
restaurierte
Herrenhaus einer
Zuckerrohrplantage.
Von der zweiten
Eigentümerin Annie
Palmer wird gesagt,
dass sie drei
Ehemänner umbrachte.
Seltene Vogelarten
kann man in der
Rockland Feeding
Station beobachten,
z. B. den
Mango-Kolibri, den
Orange Quit und den
Nationalvogel
Jamaikas, den
»Doktorvogel«. Zu
bestimmten
Tageszeiten dürfen
Besucher die Vögel
füttern. In Catadupa
kann man
maßgeschneiderte
Hemden und andere
Kleidungsstücke
kaufen.
Negril
Negril liegt 80 km westlich von Montego Bay. Der traumhafte
Strand ist 11 km
lang. Die Stadt war
zuerst als
Künstlerkolonie
bekannt, Mitte der
sechziger Jahre
wurde sie zum
Mittelpunkt der
»alternativen«
Kultur auf Jamaika.
Heute ist Negril ein
großes
Touristenzentrum,
hat jedoch im
Unterschied zu
anderen Urlaubsorten
seinen
ursprünglichen
Charakter weitgehend
bewahrt. Neue
Gebäude dürfen in
der Stadt nicht zu
hoch gebaut werden
und müssen sich in
das Stadtbild
einfügen. Am Strand
befinden sich
zahlreiche Clubs und
Diskotheken. Rick's
Cafe liegt an der
äußersten Westspitze
Jamaikas; sowohl
Besucher als auch
Einheimische kommen
hierher, um den
atemberaubenden
Sonnenuntergang zu
bewundern.
Falmouth
Falmouth ist eine hübsche Hafenstadt, 42 km von Montego Bay
entfernt. Im nahe
gelegenen Rafters
Village kann man
Floß fahren. In der
Nähe liegen auch die
Krokodilfarm von
Jamaica Swamp
Safaris und das
Plantagenhaus
Greenwood Great
House. Dem Chor der
Church of St. Paul
kann man beim
sonntäglichen
Gottesdienst
lauschen.
Ocho Rios
Ocho Rios liegt etwa 108 km östlich von Montego Bay. Der Name
geht auf das
altspanische Wort
für »rauschender
Fluss« zurück, das
auf neuspanisch
»acht Flüsse«
bedeutet. Obwohl es
heute hier
Freizeitanlagen,
Hotels und
Restaurants gibt,
ist die verträumte
Atmosphäre noch
nicht ganz verloren
gegangen. Die Shaw
Park Botanical
Gardens lassen das
Herz aller
Gartenfreunde höher
schlagen. In der
Nähe der Stadt
befinden sich die
Dunn's River Falls,
ein ca. 200 m hoher
Wasserfall, der über
zahlreiche Stufen in
eine malerische
Bucht herabfällt. Zu
den beliebtesten
Ausflugszielen der
Umgebung gehören
auch die Plantagen
Brimmer Hall und
Prospect. Hier
werden Bananen,
Zuckerrohr und
Gewürze auf
traditionelle Art
angebaut.
Unvergesslich ist
die Fahrt durch die
dunkle, stille Fern
Gully, eine 5 km
lange Schlucht, in
der über die Hälfte
der 500
verschiedenen
Farnarten der Insel
zu finden sind.
Abenteuerlich sind
auch nächtliche
Kanufahrten auf dem
White River bei
Fackelschein und
Trommelbegleitung.
Zeugnisse der
Vergangenheit
Jamaikas kann man im
Museum und dem 24
Std. geöffneten
Freiluftpark des
Columbus Park in der
Discovery Bay
bewundern. In der
Runaway Bay gibt es
schöne Strände. Man
kann wunderbar
tauchen und auch
Reitpferde
ausleihen. In den
Runaway Caves werden
auf dem
unterirdischen See
der »Grünen Höhle«
in 35 m Tiefe
Bootsfahrten
angeboten.
Port Antonio
Port Antonio liegt in einer der schönsten Buchten der Karibik,
umgeben von den
Blauen Bergen. Die
Stadt stammt aus dem
16. Jahrhundert. Zu
den
Sehenswürdigkeiten
zählen Mitchell's
Folly, eine
zweistöckige Villa,
die 1905 von dem
amerikanischen
Millionär Dan
Mitchell erbaut
wurde, sowie die
Ruinen eines
Herrenhauses mit 60
Zimmern. Das Meer
ist voller Fische
wie Fächerfisch,
Wahoo, Yellowtail,
Bonito und
Königsfisch - jeden
Herbst finden in San
Antonio ein
internationales
Wettfischen und das
Blue Marlin
Tournament statt.
Die prunkvollsten
Villen der Insel
liegen in den
Ausläufern der
Berge. Auf dem Rio
Grande kann man Floß
fahren. Ursprünglich
wurden Flöße auf
Jamaika nur benutzt,
um Bananen von den
Plantagen zum Hafen
zu befördern. Heute
ist Rafting bei
Urlaubern sehr
beliebt. Von
Berrydale in den
Blauen Bergen bricht
man zu zweistündigen
Fahrten auf
Bambusflößen auf
(für jeweils zwei
Personen), durch
dichten Regenwald
und an Bananen- und
Zuckerrohrplantagen
vorbei zum
Restaurant Rafter's
Rest in der
Margaret's Bay. In
der Nähe der Bucht
liegen die
Somerset-Wasserfälle,
hier kann man in
Ruhe picknicken,
baden und die
Aussicht genießen.
Zu den schönsten
Stränden um Port
Antonio zählen San
San und Boston. Ca.
8 km von Port
Antonio entfernt
liegt eine der
schönsten Buchten
der Karibik, die
Blue Lagoon, eine
kristallklare Bucht
mit Süßwasserquelle.
Kingston und der
Süden
Kingston
Kingston ist Hauptstadt und kultureller Mittelpunkt. Die Stadt
hat den größten
Naturhafen der
Karibik (und den
siebtgrößten der
Welt). Kingston ist
auch eine
Geschäftsstadt, in
der Beispiele
britischer
Kolonialarchitektur
des 18. Jahrhunderts
neben modernen
Bürohäusern stehen.
In der National
Gallery of Arts ist
eine farbenfrohe und
interessante
Sammlung moderner
Kunst zu sehen. Eine
große Anzahl
unterschiedlicher
Bäume und Pflanzen,
darunter auch
Orchideen, findet
man in den Hope
Botanical Gardens.
Sonntag nachmittags
spielt hier eine
Kapelle. Es gibt
einen
Kunstgewerbemarkt
auf der King Street.
Port Royal an der
Spitze der
Hafenhalbinsel ist
ein Museum aus der
Zeit als Kingston
als die »reichste
und verruchteste
Stadt der Welt«
bekannt war (unter
der Herrschaft von
Kapitän Morgan und
seinen Freibeutern).
Das White Marl
Arawak Museum ist
der alten Kultur der
Arawak-Indianer
gewidmet. Die
Gebäude der
westindischen
Universität stehen
auf einer ehemaligen
Zuckerrohrplantage,
das Gelände ist der
Öffentlichkeit
zugänglich. Caymanas
Park ist eine viel
besuchte
Pferderennbahn, auf
der man jeden
Mittwoch, Samstag
und an Feiertagen
Wetten abschließen
kann. Golfturniere
finden im November
auf dem
Caymanas-Golfplatz
statt. Ganz in der
Nähe wird jedes
Wochenende Polo
gespielt.
Spanish Town
Spanish Town, die alte Hauptstadt von Jamaika, liegt westlich von
Kingston. Der
Rathausplatz,
ursprünglich im Stil
einer
mittelalterlichen
spanischen Stadt
angelegt, zeugt
heute in erster
Linie von der
englischen
Architektur des 18.
Jahrhunderts. Die
spanische Kirche St.
Jago de la Vega ist
die älteste Kirche
auf den
Westindischen
Inseln.
Mandeville
Mandeville, die Sommerhauptstadt, liegt inmitten wunderschöner
Gärten und
Obstplantagen.
Mandeville ist das
Zentrum des
Zitrusfruchtanbaus
und der
Bauxitgewinnung auf
Jamaika, liegt 600 m
ü. d. M. und ist
Jamaikas höchst
gelegene Stadt.
Südlich von
Mandeville auf dem
Weg zur Küste liegt
das Kurbad Milk
River Baths. Das
Wasser der
Mineralquellen
erreicht
Temperaturen bis zu
32°C und wird seit
250 Jahren für seine
Heilkraft geschätzt.
Unweit von hier
stößt man auf den
Lover's Leap, einen
Schwindel
erregenden, 180 m
hohen Steilhang in
den Santa Cruz
Mountains, den
Treasure Beach und
den Urlaubsort
Bluefields.
Beliebte Urlaubsorte
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Mandeville
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