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Karibik
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Caracas
   

Die venezolanische Hauptstadt liegt in einem langen, engen Tal, 16 km von der Küste entfernt. Neben zahlreichen modernen Gebäuden findet man noch immer erhaltene Altstadtteile wie San José und La Pastora. Schön ist die Plaza Bolívar, an der sich die alte Kathedrale und das Casa Amarilla (Erzbischöfliches Palais) erheben. Das Capitol (Parlamentsgebäude) wurde 1873 in nur 114 Tagen gebaut und feiert mit seinen Wandmalereien die Erfolge der venezolanischen Armee. Im Panteon Nacional ist der Sarg des Freiheitskämpfers Simón Bolívar aufgebahrt. Der Jardín Botáníco, der Parque Nacional del Este und der Country Club sind ideal für ausgedehnte Spaziergänge. Die Stadt bietet gute Museen, besonders interessant sind das Museo de Bellas Artes, das Museo del Arte Colonial, das Museo del Arte Contemporáneo und das Museo de Transporte. Bei einem Stadtbummel sollte man auch einen Besuch der Casa Natal del Libertador (Nachbau des Geburtshauses Bolívars, das durch ein Erdbeben zerstört wurde) und des daneben liegenden Museums einplanen, in dem man diverse persönliche Gegenstände Bolívars bewundern kann. Für Nachtschwärmer ist der Boulevard de Sabana Grande mit Nachtklubs, Bars und Cafés die richtige Adresse.

 
Ausflüge  

 

 

Vom Avilaberg hat man eine gute Aussicht über die Stadt und die Küste. 30 km außerhalb der Stadt gibt es mehrere gute Strände mit ausgezeichneten Bars und Restaurants. Weitere Informationen über die Urlaubsorte finden Sie in den folgenden Rubriken. Die 4000 km lange Karibikküste ist eines der Haupturlaubsgebiete des Landes. Es gibt herrliche Strände und Feriendörfer, deren Ausstattung von komfortabel bis luxuriös reicht. Es gibt täglich Flüge nach Porlamar auf der Insel Margarita, die mit ihren schönen Stränden, guten Hotels und Einkaufszentren viele Besucher anzieht. Westlich von Caracas liegen Macuto, Marbella, Naiguata, Carabelleda, Leguna und Oriaco, die alle sehr gute Strände bieten. Nördlich von Maiquetia liegt die zauberhafte Insel Los Roques.

 
 
   
 
La Guaria  
   

La Guaria ist der Haupthafen von Caracas. Obwohl Industrieansiedlungen das Stadtbild verändert haben, lohnt sich ein Abstecher in die Altstadt und zur Hügelstraße, die aus der Stadt hinaus führt. Weiter nach Westen auf der Panamerikana kommt man nach Maracay. Die Oper, die Stierkampfarena und das Gomez-Mausoleum sind sehenswert. Ein Ausflug zum Gomez-Landhaus, der Rancho Grande, bietet sich an.
Die Badeorte Ocumare de la Costa und Cata mit ihren herrlichen Stränden kann man über den 1130 m hohen Portachuelo-Pass im zentralen Hochland erreichen. Die meisten Inseln kann man per Boot erreichen. Vor der Küste bei Tucacas liegt Morrocoy, eine der reizvollsten Inseln; Hunderte palmenbewachsener Korallenriffe laden hier zum Tauchen und Fischen ein. Palma Sola und Chichiriviche sind ebenfalls vielbesucht. Bei der ca. vierstündigen Überfahrt von Vela de Coro und Punto Fijo nach Aruba und Curaçao sollte man mit Verspätungen rechnen.
Der quirlige Badeort Puerto la Cruz bietet gute Strände, Bars und Restaurants. In der Nähe gibt es auch einsame Strände. Der Jachthafen Morro liegt nicht weit von Puerto la Cruz entfernt in der Region Lecherías. In der Lagunenstadt Pueblo Viejo mit ihren Häusern im Stil alter karibischer Gebäude sind Boote das einzige Verkehrsmittel. Die Gegend um Puerto la Cruz steigt immer mehr in der Gunst der Besucher. Südlich von Coro liegt Barquisimento, eine der ältesten Städte Venezuelas. Die viertgrößte Stadt des Landes und Hauptstadt der Llanos ist besonders wegen ihrer modernen Kathedrale bekannt.

 

 

 

Diese große, dünn besiedelte Region von Grassteppen östlich der Cordillera de Mérida und nördlich des Orinicos ist überwiegend flach. Das Gebiet erstreckt sich bis zur Nordküste und ist Zentrum der Rinderzucht. Zahlreiche Flüsse schlängeln sich durch die Landschaft; an ihren Ufern liegen Wälder und Sümpfe, in denen Silberreiher, Papageien, Alligatoren und Affen leben. Auf den Rodeos kann man die Reitkünste der Steppenbewohner und ihre Kunstfertigkeit mit dem Lasso bewundern. Zur Entspannung kann man auch am Joropo, Venezuelas Nationaltanz, teilnehmen.

 

 

 

Die Küste nördlich des Berglands von Guyana bietet schöne Strände und Urlaubsorte wie Higuerote, La Sabana und Lecheria, wo im späten Juni das San-Juan-Festival der Trommeln stattfindet. Das Bergland von Guyana südlich des Orinoco erstreckt sich über die Hälfte der Landesfläche und ist für seinen Gold- und Diamantenreichtum bekannt. Die Orinocoregion und das Orinoco-Delta haben sich zu einer wichtigen Handelsregion entwickelt. Die alte Stadt Ciudad Bolívar (ehemals Angostura) am Südufer des Orinocos erlebt gegenwärtig einen Bauboom, aber man kann noch immer Spuren der Kolonialvergangenheit finden. Der tierreiche Gran-Sabana-Nationalpark ist das größte Plateau Venezuelas. Santa Elena, der Guri-Damm und die Danto-Wasserfälle sind schöne Ausflugsziele. In der Pionierstadt Santa Elena de Uairén findet jeden August eine Fiesta statt. Die Besteigung des in der Nähe des Dorfes Peraitepin gelegenen Roraimaberg zu Fuß kann bis zu 14 Tage dauern. Der Aufstieg auf den Gipfel des Tepuly ist ebenso schweißtreibend wie lohnenswert; in Los Caribes können die Diamantenbergwerke besichtigt werden. Nach einem kräftigen Regenschauer suchen die Kinder von Icaban nach Goldnuggets, die von den Berghängen heruntergewaschen wurden.
Im Orinoco-Delta kann man Bootsausflüge nach La Tucupita unternehmen. In Canaima (mit 3 Mio. ha einer der größten Nationalparks der Welt) kann man die Salto del Angel (Engel-Wasserfälle) bestaunen. Die Wasser des Flusses Churum donnern 979 m tief in einen Abgrund. Touren beinhalten einen Besuch zu den Wasserfällen und anderen Naturwundern, wie den vielen seltenen Pflanzen (es gibt über 500 Orchideenarten). Unterkunft findet man an den Ufern der Lagunen. Andere Nationalparks liegen im Bundesstaat Bolívar und im Bundesterritorium des Amazonas (El Cocuy und Autana).

 
   
   
   
Antigua  
   

Die Einwohner der Insel behaupten, es gebe genauso viele Strände auf der Insel wie das Jahr Tage hat. Die Vogel- und Insektenwelt der Insel ist besonders artenreich und in den Küstengewässern gibt es viele wunderschöne Korallen und tropische Fische; außerdem kann man auch einige interessante historische Stätten besichtigen. Segelausflüge nach Bird Island werden von mehreren Veranstaltern angeboten. Viele Hotels bieten Ausflugsfahrten in Booten mit Glasböden an, von denen aus man das Riff bestaunen kann. Ein restauriertes Piratenschiff bietet Tages- oder Abendtouren an; Essen, reichliche Getränkeauswahl und ein Unterhaltungsprogramm sind im Fahrpreis inbegriffen.

 
   

Nelson's Dockyard in English Harbour ist einer der wenigen hurrikanfreien Naturhäfen in der Karibik. Die englischen Admirale Nelson, Rodney und Hood nutzten ihn während der napoleonischen Kriege als sichere Flottenbasis. Clarence House, das Nelson's Dockyard überblickt, war der Sitz des Herzogs von Clarence, des späteren Königs William IV. Heute ist Clarence House die Sommerresidenz des Generalgouverneurs und wird regelmäßig für Besucher geöffnet.

 
   

Shirley Heights und Fort James bezeugen die Entschlossenheit der Briten etwaige Invasionen durch Befestigungsanlagen abzuschrecken und ihre Stellung in der Kolonie im 18. Jahrhundert zu festigen. Shirley Heights wurde nach General Shirley benannt, dem späteren Gouverneur der Leeward-Inseln (1781). Eines der Hauptgebäude, das Block House, wurde 1787 von General Matthew für den Fall einer Belagerung erbaut. In der Nähe ist der Friedhof mit einem Obelisken, der an die Gefallenen des 54. Regiments erinnern soll.
Die St. John's Cathedral wurde ursprünglich 1683 erbaut, 1745 aber durch ein Steingebäude ersetzt. Ein Erdbeben vernichtete sie fast 100 Jahre später und 1845 wurde der Grundstein für die heutige Kathedrale gelegt. Die Figuren des Jüngers Johannes und von Johannes dem Täufer am Südtor sollen angeblich von einem der Schiffe Napoleons stammen und mit einem britischen Kriegsschiff zur Insel gebracht worden sein. Der Markt befindet sich in der Nähe des Hafens von St. John's und ist besonders Samstag vormittags ein lohnendes, farbenprächtiges Ausflugsziel.

 
   

Indian Town ist eines der Naturschutzgebiete Antiguas und liegt im Osten der Insel. Die tosende Brandung des Atlantik hat die Felsen zur Devil's Bridge (»Teufelsbrücke«) geformt und Löcher in die Kliffs gewaschen, aus denen die Gischt herausspritzt.
Der See, der heutzutage das Landschaftsbild im Landesinneren beherrscht, ist dagegen Menschenwerk. Er kam durch den Bau des Potworks Dam zustande und ist mit 4,5 Milliarden Litern Wasser Antiguas größter See.

 
   

Fig Tree Drive ist eine Ringstraße, die durch tropischen Regenwald, eine attraktive Hügellandschaft und schöne Fischerdörfer an der Südküste führt. Diese Tour kann man mit einem Taxi unternehmen.
Am Greencastle Hill stehen große, geheimnisumwobene Megalithen, die möglicherweise zu Ehren des Sonnengottes und der Mondgöttin errichtet wurden.

 
   

Parham im Osten der Insel ist für seine achteckige Kirche aus dem 18. Jahrhundert bekannt, in der noch einige Stuckarbeiten erhalten geblieben sind.

 
 
 
 
Barbuda  
   

Die Insel hat wundervolle einsame Strände und ein dicht bewaldetes Landesinneres, in dem Wildschweine, Damwild und zahlreiche Vogelarten ihr Zuhause haben. Das Vogelschutzgebiet im Nordwesten der Insel liegt inmitten einer Lagune, die von Mangroven überzogen ist. Wer einmal die Fregattvögel im Flug gesehen hat, mit einer Flügelspannweite bis zu 2 m, wird den Anblick nie vergessen. Die Insel ist noch relativ unberührt und ein Paradies für Naturfreunde. Codrington, die größte und einzige Ortschaft, liegt am Rand einer Lagune. Sie ist nach einer englischen Familie benannt, die einst die Insel von der britischen Krone für »ein gemästetes Schwein pro Jahr« pachtete.

 
 
 
 
Redonda  
   

Dieses unbewohnte Felseninselchen liegt ca. 55 km südwestlich von Antigua. Einige englische Exzentriker verhalfen dem Inselchen über ein Jahrhundert lang zu Berühmtheit. 1865 wurde Redonda von einem gewissen Matthew Shiell als Königreich für seinen Sohn Philippe »beansprucht«. Der Nachfolger von »König Philippe I.«, der englische Dichter John Gawsworth, ernannte bekannte Schriftsteller seiner Zeit zu Grafen und Gräfinnen seines Königreichs; zu den Glücklichen gehörten J. B. Priestley, Dylan Thomas und Rebecca West. Die Insel ist unter Vogelkundlern für ihren kleinen Bestand an Höhleneulen bekannt - ein Vogel, der auf Antigua bereits ausgestorben ist.

 
 
 
 
Bridgetown  
   

Die Unterschiede zwischen der Ost- und Westküste sind so ausgeprägt, dass man beiden einen Besuch abstatten sollte. Die Ostküste am Atlantik ist wenig bebaut und von einer unverfälschten, rauen Schönheit. Die Westküste ist der Karibik zugewandt. Hier sind zwar fast alle Hotels zu finden, aber die Küste hat dennoch ihren Reiz und ihre vornehme Eleganz bewahrt. Der Barbados National Trust bietet viele Informationen über verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an, wie Wandern oder Touren mit dem Fahrrad.

 
 
 
 
Holetown (St. James) und die Ostküste  
   

Holetown (St. James): Auf dem Denkmal im Ortskern wird 1605 als das Gründungsjahr angegeben, tatsächlich wurde die Stadt jedoch erst 1627 gegründet. Einige Gebäude aus dieser Zeit sind erhalten geblieben. In St. James, der ersten Kirche der Stadt, steht ein Taufstein aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirchenglocke trägt die Inschrift »God bless King William, 1696«.
Einen Besuch wert ist Harrisons Cave in St. Thomas. Diese geisterhaft erleuchtete Tropfsteinhöhle mit Stalagmiten und Stalaktiten ist besonders eindrucksvoll. Eine kleine Bahn fährt durch die 1,5 km lange Höhle. Tägliche Öffnungszeiten: 09.00-16.00 Uhr.
Flower Forest ist ein botanischer Garten, in dem die ganze Vielfalt der exotischen barbadischen Pflanzenwelt zu bewundern ist. Spazierwege auf dem Parkgelände bieten spektakuläre Ausblicke auf Chalky Mountain, Mount Hillaby und den Atlantik.

An der Ostküste der Insel in Bathsheba scheinen die pastellfarbenen Häuser der Stadt an den Kreidefelsen festgewachsen zu sein, die hoch über dem Atlantik aufragen. Der Ort ist für seine zahlreichen Töpfereien und Keramikwaren bekannt.
Gun Hill von St. George war einst ein militärischer Beobachtungsposten. Hier hat ein englischer Soldat einen Löwen in die Felswand eingemeißelt. Sehenswert ist ebenfalls die St. George's Church (18. Jahrhundert), die einen wunderschönen Altar hat.

 
 
 
 
Platinum Coast  
   
Diese Bilderbuchküste mit weißen Sandstränden und türkisblauem Meer wird auch Millionaires Row (»Straße der Millionäre«) genannt.  
 
 
 
Speightstown, St. Lucy und die Atlantikküste  
   

Speightstown liegt im nordwestlichen St. Peter. Dies ist ein für die Westindischen Inseln typisches Dorf mit Holzhäusern, Geschäften, alten Kirchen und lebensfrohen, freundlichen Einwohnern. Die Ruinen der einst imposanten Plantagen-Villa Farley Hill House sind mit Hibiskusblüten und Weihnachtssternen überwachsen. Einen Besuch wert ist ebenfalls St. Nicholas Abbey. Das Herrenhaus aus der Zeit der großen Plantagen ist gut erhalten und beeindruckt durch seine persischen Rundbögen und den gut gepflegten Garten.
Am nördlichsten Punkt der Insel (St. Lucy) befindet sich die Animal Flower Cave. Diese Höhle wurde nach und nach vom Meereswasser ausgespühlt und geformt. Die Korallenfelsen leuchten hier in den verschiedensten Farbschattierungen.
An der Atlantikküste entlang fährt man durch Zuckerrohranbaugebiet mit kleinen Kirchen und malerischen Holzhäusern. Bei Crane Beach gibt es besonders schöne Ausblicke.
Sam Lord's Castle im Süden der Insel, der einstige Wohnsitz eines Plantagenbesitzers, dient jetzt als Hotel und ist mit wunderschönen Möbeln aus barbadischem Mahagoni eingerichtet.

 
 
 
 
Ökotourismus  
   

Der Ökotourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung in Barbados und die Möglichkeiten für Radfahrer und Wanderfreunde werden erweitert. Informationen, auch über besondere Veranstaltungen, sind vom Barbados National Trust vor Ort erhältlich. Die Vielfalt der Biotope auf der Insel ist eindrucksvoll und erhaltenswert. Vor allem die folgenden Gebiete geben einen besonderen Eindruck der barbadischen Flora und Fauna: Mangrovensümpfe (Graeme Hall Swamp), Feuchtgebiete, tropischer Regenwald und dramatische Schluchten (Turners Hall Woods, Jack-in-the-Box Gully, Welchman Hall Gully), Kalksteinhöhlen (Harrison's Cave), Steilküste, Dünen (Ostküste, Chancery Lane Beach), Korallenriffe und Meeresschutzgebiete (Atlantis Submarines, Barbados Marine Reserve) und das Wild Life Reserve.

 
 
 
 
Isla Margarita  
 

Heute ist die Isla de Margarita ein beliebtes Urlaubs - und Reiseziel in der Südkaribik, wobei den Großteil der Touristen Deutsche und Holländer stellen. Touristisch sind die Strände Playa el Agua und Playa Parguito im Nordosten gut erschlossen. Sehenswert ist die Laguna de la Restinga und auch die wüstenhafte, kaum besiedelte Halbinsel Macanao (beides im Westen). Im Süden befindet sich El Yaque, das als eines der führenden Windsurf-Reviere der Welt gilt.

 
 
 
 
La Guaria  
   

La Guaria ist der Haupthafen von Caracas. Obwohl Industrieansiedlungen das Stadtbild verändert haben, lohnt sich ein Abstecher in die Altstadt und zur Hügelstraße, die aus der Stadt hinaus führt. Weiter nach Westen auf der Panamerikana kommt man nach Maracay. Die Oper, die Stierkampfarena und das Gomez-Mausoleum sind sehenswert. Ein Ausflug zum Gomez-Landhaus, der Rancho Grande, bietet sich an.
Die Badeorte Ocumare de la Costa und Cata mit ihren herrlichen Stränden kann man über den 1130 m hohen Portachuelo-Pass im zentralen Hochland erreichen. Die meisten Inseln kann man per Boot erreichen. Vor der Küste bei Tucacas liegt Morrocoy, eine der reizvollsten Inseln; Hunderte palmenbewachsener Korallenriffe laden hier zum Tauchen und Fischen ein. Palma Sola und Chichiriviche sind ebenfalls vielbesucht. Bei der ca. vierstündigen Überfahrt von Vela de Coro und Punto Fijo nach Aruba und Curaçao sollte man mit Verspätungen rechnen.
Der quirlige Badeort Puerto la Cruz bietet gute Strände, Bars und Restaurants. In der Nähe gibt es auch einsame Strände. Der Jachthafen Morro liegt nicht weit von Puerto la Cruz entfernt in der Region Lecherías. In der Lagunenstadt Pueblo Viejo mit ihren Häusern im Stil alter karibischer Gebäude sind Boote das einzige Verkehrsmittel. Die Gegend um Puerto la Cruz steigt immer mehr in der Gunst der Besucher. Südlich von Coro liegt Barquisimento, eine der ältesten Städte Venezuelas. Die viertgrößte Stadt des Landes und Hauptstadt der Llanos ist besonders wegen ihrer modernen Kathedrale bekannt.

 
 
 
 
Maracaibo  
   

Maracaibo und der Lago de Maracaibo liegen in dem Gebiet zwischen der Sierra de Perije an der kolumbianischen Grenze und der weiter östlich gelegenen Bergkette Cordillera de Mérida. Stadt und Umland profitieren seit langem vom größten Ölfeld der Welt. Bei einem Ausflug zur Halbinsel Guajira, dem ursprünglichen Siedlungsgebiet der Motilone- und Guajiro-Indios, kann man einen Einblick in ihre Lebensweise erhalten (Visum zur Wiedereinreise von Kolumbien nach Venezuela erforderlich). Nördlich von Maracaibo leben die Goaro-Indios, deren Lebensstil sich seit der spanischen Kolonialzeit kaum verändert hat. Ihre Pfahlbauweise brachte Venezuela auch seinen Namen »Klein-Venedig« ein.
Die schneebedeckten hohen Gipfel und eisigen Plateaus der Cordillera de Mérida prägen das Landschaftsbild dieser Region. Lagunen, Berge, Strände, alte Dörfer, geschichtsträchtige Städte, Sanddünen und Seen mit indianischen Pfahldörfern sind typisch für diese Gegend, die reich an Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten ist. Der Sierra-Nevada-Nationalpark ist ebenfalls sehenswert.
Das Touristenzentrum Mérida in der Sierra Nevada im Süden ist eine Stadt mit breiten, modernen Alleen gesäumt von hochmodernen Bauwerken. Einige alte Gebäude aus der Kolonialzeit haben sich jedoch erhalten. Im Hintergrund ragen die Gipfel des Bolívar (5007 m) und des Espejo auf. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören Museen mit Exponaten moderner Kunst und Zeugnissen aus der Kolonialzeit, das Valle Grande, die Blumenuhr, Los Chorros de Milla, die Mucubaji-Lagunen, Los Anteojos, Tabay, Pogal, Los Patos, San-say und die berühmte Schwarze Lagune. Eine Bergbahn (die höchste Drahtseilbahn der Welt, sie fährt bis auf 4675 m Höhe) verbindet die Stadt mit Pico Espejo, von hier eröffnet sich ein Panoramablick auf die höchsten Gipfel der Anden und die Llanos. Der Andenklub bietet Ausflüge nach Los Nervados an, dem höchstgelegenen Bergdorf des Landes. Abstecher nach San Javier del Valle, einem erholsamen Bergort, und nach Jaji (schöne Kolonialbauten) sind ebenfalls zu empfehlen.

 
   

Diese große, dünn besiedelte Region von Grassteppen östlich der Cordillera de Mérida und nördlich des Orinicos ist überwiegend flach. Das Gebiet erstreckt sich bis zur Nordküste und ist Zentrum der Rinderzucht. Zahlreiche Flüsse schlängeln sich durch die Landschaft; an ihren Ufern liegen Wälder und Sümpfe, in denen Silberreiher, Papageien, Alligatoren und Affen leben. Auf den Rodeos kann man die Reitkünste der Steppenbewohner und ihre Kunstfertigkeit mit dem Lasso bewundern. Zur Entspannung kann man auch am Joropo, Venezuelas Nationaltanz, teilnehmen.

 
   

Die Küste nördlich des Berglands von Guyana bietet schöne Strände und Urlaubsorte wie Higuerote, La Sabana und Lecheria, wo im späten Juni das San-Juan-Festival der Trommeln stattfindet. Das Bergland von Guyana südlich des Orinoco erstreckt sich über die Hälfte der Landesfläche und ist für seinen Gold- und Diamantenreichtum bekannt. Die Orinocoregion und das Orinoco-Delta haben sich zu einer wichtigen Handelsregion entwickelt. Die alte Stadt Ciudad Bolívar (ehemals Angostura) am Südufer des Orinocos erlebt gegenwärtig einen Bauboom, aber man kann noch immer Spuren der Kolonialvergangenheit finden. Der tierreiche Gran-Sabana-Nationalpark ist das größte Plateau Venezuelas. Santa Elena, der Guri-Damm und die Danto-Wasserfälle sind schöne Ausflugsziele. In der Pionierstadt Santa Elena de Uairén findet jeden August eine Fiesta statt. Die Besteigung des in der Nähe des Dorfes Peraitepin gelegenen Roraimaberg zu Fuß kann bis zu 14 Tage dauern. Der Aufstieg auf den Gipfel des Tepuly ist ebenso schweißtreibend wie lohnenswert; in Los Caribes können die Diamantenbergwerke besichtigt werden. Nach einem kräftigen Regenschauer suchen die Kinder von Icaban nach Goldnuggets, die von den Berghängen heruntergewaschen wurden.
Im Orinoco-Delta kann man Bootsausflüge nach La Tucupita unternehmen. In Canaima (mit 3 Mio. ha einer der größten Nationalparks der Welt) kann man die Salto del Angel (Engel-Wasserfälle) bestaunen. Die Wasser des Flusses Churum donnern 979 m tief in einen Abgrund. Touren beinhalten einen Besuch zu den Wasserfällen und anderen Naturwundern, wie den vielen seltenen Pflanzen (es gibt über 500 Orchideenarten). Unterkunft findet man an den Ufern der Lagunen. Andere Nationalparks liegen im Bundesstaat Bolívar und im Bundesterritorium des Amazonas (El Cocuy und Autana).

 
 
 
 
Jamaika  
 
Montego Bay  
   

Montego Bay (umgangssprachlich »Mo' Bay«) ist eine der bekanntesten Ferienbuchten der Welt. Montego Bay wurde 1492 gegründet, ist jedoch eine der modernsten Städte der Karibik. Von den Straßen Gloucester und Kent Avenue aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Karibik und das Korallenriff. Es gibt drei große Strände: Doctor's Cave Beach (benannt nach dem früheren Eigentümer Dr. McCatty und einer Höhle, die inzwischen weggespült ist) hat traumhaften weißen Sand und besonders klares Wasser. Walter Fletcher Beach liegt in der Nähe der Innenstadt und ist nur ein paar Schritte vom Upper Deck Hotel entfernt. Cornwall Beach liegt wenige Meter von dem Büro des Fremdenverkehrsamts entfernt. Nicht weit von der Küste befindet sich Rose Hall, das 1760 erbaute, restaurierte Herrenhaus einer Zuckerrohrplantage. Von der zweiten Eigentümerin Annie Palmer wird gesagt, dass sie drei Ehemänner umbrachte.
Seltene Vogelarten kann man in der Rockland Feeding Station beobachten, z. B. den Mango-Kolibri, den Orange Quit und den Nationalvogel Jamaikas, den »Doktorvogel«. Zu bestimmten Tageszeiten dürfen Besucher die Vögel füttern. In Catadupa kann man maßgeschneiderte Hemden und andere Kleidungsstücke kaufen.

 
 
 
 
Negril  
   

Negril liegt 80 km westlich von Montego Bay. Der traumhafte Strand ist 11 km lang. Die Stadt war zuerst als Künstlerkolonie bekannt, Mitte der sechziger Jahre wurde sie zum Mittelpunkt der »alternativen« Kultur auf Jamaika. Heute ist Negril ein großes Touristenzentrum, hat jedoch im Unterschied zu anderen Urlaubsorten seinen ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt. Neue Gebäude dürfen in der Stadt nicht zu hoch gebaut werden und müssen sich in das Stadtbild einfügen. Am Strand befinden sich zahlreiche Clubs und Diskotheken. Rick's Cafe liegt an der äußersten Westspitze Jamaikas; sowohl Besucher als auch Einheimische kommen hierher, um den atemberaubenden Sonnenuntergang zu bewundern.

 
 
 
 
Falmouth  
   

Falmouth ist eine hübsche Hafenstadt, 42 km von Montego Bay entfernt. Im nahe gelegenen Rafters Village kann man Floß fahren. In der Nähe liegen auch die Krokodilfarm von Jamaica Swamp Safaris und das Plantagenhaus Greenwood Great House. Dem Chor der Church of St. Paul kann man beim sonntäglichen Gottesdienst lauschen.

 
 
 
 
Ocho Rios  
   

Ocho Rios liegt etwa 108 km östlich von Montego Bay. Der Name geht auf das altspanische Wort für »rauschender Fluss« zurück, das auf neuspanisch »acht Flüsse« bedeutet. Obwohl es heute hier Freizeitanlagen, Hotels und Restaurants gibt, ist die verträumte Atmosphäre noch nicht ganz verloren gegangen. Die Shaw Park Botanical Gardens lassen das Herz aller Gartenfreunde höher schlagen. In der Nähe der Stadt befinden sich die Dunn's River Falls, ein ca. 200 m hoher Wasserfall, der über zahlreiche Stufen in eine malerische Bucht herabfällt. Zu den beliebtesten Ausflugszielen der Umgebung gehören auch die Plantagen Brimmer Hall und Prospect. Hier werden Bananen, Zuckerrohr und Gewürze auf traditionelle Art angebaut. Unvergesslich ist die Fahrt durch die dunkle, stille Fern Gully, eine 5 km lange Schlucht, in der über die Hälfte der 500 verschiedenen Farnarten der Insel zu finden sind. Abenteuerlich sind auch nächtliche Kanufahrten auf dem White River bei Fackelschein und Trommelbegleitung. Zeugnisse der Vergangenheit Jamaikas kann man im Museum und dem 24 Std. geöffneten Freiluftpark des Columbus Park in der Discovery Bay bewundern. In der Runaway Bay gibt es schöne Strände. Man kann wunderbar tauchen und auch Reitpferde ausleihen. In den Runaway Caves werden auf dem unterirdischen See der »Grünen Höhle« in 35 m Tiefe Bootsfahrten angeboten.

 
 
 
 
Port Antonio  
   

Port Antonio liegt in einer der schönsten Buchten der Karibik, umgeben von den Blauen Bergen. Die Stadt stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Mitchell's Folly, eine zweistöckige Villa, die 1905 von dem amerikanischen Millionär Dan Mitchell erbaut wurde, sowie die Ruinen eines Herrenhauses mit 60 Zimmern. Das Meer ist voller Fische wie Fächerfisch, Wahoo, Yellowtail, Bonito und Königsfisch - jeden Herbst finden in San Antonio ein internationales Wettfischen und das Blue Marlin Tournament statt. Die prunkvollsten Villen der Insel liegen in den Ausläufern der Berge. Auf dem Rio Grande kann man Floß fahren. Ursprünglich wurden Flöße auf Jamaika nur benutzt, um Bananen von den Plantagen zum Hafen zu befördern. Heute ist Rafting bei Urlaubern sehr beliebt. Von Berrydale in den Blauen Bergen bricht man zu zweistündigen Fahrten auf Bambusflößen auf (für jeweils zwei Personen), durch dichten Regenwald und an Bananen- und Zuckerrohrplantagen vorbei zum Restaurant Rafter's Rest in der Margaret's Bay. In der Nähe der Bucht liegen die Somerset-Wasserfälle, hier kann man in Ruhe picknicken, baden und die Aussicht genießen. Zu den schönsten Stränden um Port Antonio zählen San San und Boston. Ca. 8 km von Port Antonio entfernt liegt eine der schönsten Buchten der Karibik, die Blue Lagoon, eine kristallklare Bucht mit Süßwasserquelle.

 
 
 
 
Kingston und der Süden  
 
Kingston  
   

Kingston ist Hauptstadt und kultureller Mittelpunkt. Die Stadt hat den größten Naturhafen der Karibik (und den siebtgrößten der Welt). Kingston ist auch eine Geschäftsstadt, in der Beispiele britischer Kolonialarchitektur des 18. Jahrhunderts neben modernen Bürohäusern stehen.
In der National Gallery of Arts ist eine farbenfrohe und interessante Sammlung moderner Kunst zu sehen. Eine große Anzahl unterschiedlicher Bäume und Pflanzen, darunter auch Orchideen, findet man in den Hope Botanical Gardens. Sonntag nachmittags spielt hier eine Kapelle. Es gibt einen Kunstgewerbemarkt auf der King Street. Port Royal an der Spitze der Hafenhalbinsel ist ein Museum aus der Zeit als Kingston als die »reichste und verruchteste Stadt der Welt« bekannt war (unter der Herrschaft von Kapitän Morgan und seinen Freibeutern). Das White Marl Arawak Museum ist der alten Kultur der Arawak-Indianer gewidmet. Die Gebäude der westindischen Universität stehen auf einer ehemaligen Zuckerrohrplantage, das Gelände ist der Öffentlichkeit zugänglich. Caymanas Park ist eine viel besuchte Pferderennbahn, auf der man jeden Mittwoch, Samstag und an Feiertagen Wetten abschließen kann. Golfturniere finden im November auf dem Caymanas-Golfplatz statt. Ganz in der Nähe wird jedes Wochenende Polo gespielt.

 
   
   
Spanish Town  
   

Spanish Town, die alte Hauptstadt von Jamaika, liegt westlich von Kingston. Der Rathausplatz, ursprünglich im Stil einer mittelalterlichen spanischen Stadt angelegt, zeugt heute in erster Linie von der englischen Architektur des 18. Jahrhunderts. Die spanische Kirche St. Jago de la Vega ist die älteste Kirche auf den Westindischen Inseln.

 
   
   
Mandeville  
   

Mandeville, die Sommerhauptstadt, liegt inmitten wunderschöner Gärten und Obstplantagen. Mandeville ist das Zentrum des Zitrusfruchtanbaus und der Bauxitgewinnung auf Jamaika, liegt 600 m ü. d. M. und ist Jamaikas höchst gelegene Stadt.
Südlich von Mandeville auf dem Weg zur Küste liegt das Kurbad Milk River Baths. Das Wasser der Mineralquellen erreicht Temperaturen bis zu 32°C und wird seit 250 Jahren für seine Heilkraft geschätzt. Unweit von hier stößt man auf den Lover's Leap, einen Schwindel erregenden, 180 m hohen Steilhang in den Santa Cruz Mountains, den Treasure Beach und den Urlaubsort Bluefields.

 
   
   
   
   
   
Beliebte Urlaubsorte  
   

Caracas, La Guaria, Maracay, Ocumare de la Costa, Cata, Palma Sola, Chichiriviche, Puerto la Cruz, Barquisimento, Maracaibo, Mérida, San Javier del Valle, Jaji, Ciudad Bolívar, La Tucupita, Antigua , Bird Island, Nelson's Dockyard, Shirley Heights, Fort James, Indian Town, Greencastle Hill, Barbuda, Codrington, Redonda, Bridgetown, Holetown, St. Thomas, Bathsheba, St. George, Platinum Coast, Speightstown, St. Lucy, St. Peter, Isla Margarita, Caracas, La Guaria, Maracaibo, Montego Bay, Catadupa, Negril, Falmouth, Ocho Rios, Port Antonio, Kingston, Spanish Town, Mandeville

 
   
   
   
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