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Rom
Roma. An
jeder
Straßenecke
der
italienischen
Hauptstadt
und
größten
Stadt
des
Landes
stößt
man auf
Überreste
aus über
2000
Jahren
Geschichte.
Die
Straßen
enthalten
Denkmäler
aus
allen
Epochen
der
bewegten
Geschichte
der
Stadt -
das
Kolosseum
und das
Forum
Romanum
sind die
bekanntesten
aus der
klassischen
Antike,
Basiliken
erinnern
an die
Anfänge
des
Christentums
und das
Stadtzentrum
wird
bestimmt
durch
die
Brunnen
und
Kirchen
des
Barock.
Die Via
del
Corso,
Roms
wichtigste
Durchgangsstraße,
durchschneidet
die
Stadtmitte
von der
Piazza
Venezia
im Süden
mit dem
gewaltigen
Denkmal
des
Vittorio
Emanuele
II (Ende
des 19.
Jahrhunderts
zu Ehren
des
ersten
italienischen
Königs
und im
Gedenken
an die
Vereinigung
Italiens
errichtet)
bis hin
zur
Piazza
del
Popolo
im
Norden,
an die
sich die
Grünflächen
der
Villa
Borghese,
Roms
größtem
Park,
anschließen.
Östlich
der Via
del
Corso
liegen
die
eleganten
Einkaufsstraßen,
darunter
die Via
Condotti
und die
Via
Borgognona,
die zur
Piazza
di
Spagna
mit der
berühmten
Spanischen
Treppe
führt.
Unweit
von hier
lädt der
barocke
Brunnen
Fontana
di Trevi
Besucher
ein,
ihre
Rückkehr
nach Rom
zu
sichern,
indem
sie eine
Münze
mit dem
Rücken
zum
Brunnen
ins
Wasser
werfen.
Westlich
der Via
del
Corso
winden
sich
enge
Gassen
hinab
zum
Tiber.
Hier, im
historischen
Mittelpunkt
der
Stadt,
befindet
sich die
am
vollständigsten
erhaltene
Struktur
des
antiken
Roms.
Das
Pantheon
(125 n.
Chr.)
auf der
Piazza
della
Rotonda
ist das
Werk des
Kaisers
Hadrian.
Der
Durchmesser
der
gewaltigen
Kuppel
und die
Höhe des
Bauwerks
haben
die
gleichen
Maße, d.
h. würde
man die
halbkugelförmige
Kuppel
zu einer
Kugel
ergänzen,
läge
diese
auf dem
Fußboden
auf. Das
Innere
des
faszinierenden
Gebäudes
wird
durch
das
Sonnenlicht
erhellt,
das
durch
das neun
Meter
große
Loch in
der
Kuppel
strömt.
Ganz in
der Nähe
des
Pantheons
liegt
die
Piazza
Navona,
ein
belebter,
lang
gezogener
Platz
mit
barocken
Prunkbauten
Berninis
und
Borrominis,
auf dem
sich Tag
und
Nacht
Menschen
tummeln.
Jenseits
des
Tiber
liegt
die
Vatikanstadt,
der ein
eigener
Eintrag
gewidmet
ist. Auf
dem Weg
zum
Vatikan
kommt
man an
der
runden,
majestätischen
Castel
Sant'
Angelo
(Engelsburg)
vorbei,
der
letzten
Ruhestätte
des
Kaisers
Hadrian
und in
späteren
Jahren
der
wichtigsten
Verteidigung
der
päpstlichen
Enklave.
Weiter
südlich,
immer
noch auf
dem
westlichen
Ufer des
Tiber,
liegt
Trastevere,
der
alternative
Mittelpunkt
der
Stadt
mit
zahlreichen
Bars,
Restaurants
und
Diskotheken.
Mailand
Milano.
Die
elegante
Stadt
ist ein
weltbekanntes
Finanz-,
Geschäfts-
und
Modezentrum.
Die
modernen
Wolkenkratzer,
die es
in
dieser
Vielzahl
in
keiner
anderen
italienischen
Stadt
gibt,
stehen
im
interessanten
Gegensatz
zur
historischen
Altstadt.
Der
prächtige
gotische
Mailänder
Dom
wurde
vor 500
Jahren
errichtet.
Leonardo
da
Vincis
weltberühmtes
Fresko
»Das
Abendmahl«
kann im
Kloster
Santa
Maria
della
Grazie
bewundert
werden.
Das
Teatro
della
Scala
ist
eines
der
berühmtesten
Opernhäuser
der Welt
und über
200
Jahre
alt.
Neapel
Napoli.
ie
drittgrößte
Stadt
Italiens,
ist für
ihre
herrliche
Lage am
Golf von
Neapel
und für
ihre
reizvolle
Umgebung
bekannt.
Über der
Stadt
erhebt
sich der
mächtige
Krater
des
Vesuvs.
Die
Stadt
ist eine
Mischung
aus
sehenswerten
Kunstschätzen
und
Bauwerken,
Mietshäusern,
alten
Palästen
mit
bröckelndem
Putz und
lautstarken
Straßenhändlern.
Das
klassizistische
Teatro
San
Carlo
(1737)
ist nach
der
Mailänder
Scala
das
bedeutendste
Opernhaus
Italiens.
Bergamo
Lombardei.
Die
großen
Seen des
Nordens
liegen
in
Tälern,
die von
den
Alpen
bis auf
die
Ebenen
hinunterreichen.
Der
Gardasee
ist der
größte
See
Italiens
und wohl
auch der
eindrucksvollste.
Das
äußerst
angenehme
Klima,
die
bezaubernde
Landschaft
und die
idealen
Bedingungen
für
Wassersport
ziehen
Jahr für
Jahr
unzählige
Besucher
aus
aller
Welt an.
Die
Umgebung
ist ein
herrliches
Wandergebiet.
An der
Nordküste
erhebt
sich der
Monte
Baldo,
der als
lang
gestreckter
Bergrücken
das
Vallagarina-Tal
und auf
der
anderen
Seite
das
Ostufer
begrenzt.
Von
seinem
Gipfel
aus hat
man eine
wunderschöne
Aussicht
auf das
Nordufer.
Im
Verlaufe
der
klimatischen
Entwicklung
durch
die
Jahrtausende
entstand
auf dem
Monte
Baldo
eine
einzigartige
und
abwechslungsreiche
Flora;
so
gedeihen
hier z.
B.
Lorbeerbäume,
Steineichen,
Olivenbäume
und
Alpenblumen.
Das
östliche
Ufer des
Gardasees,
auch
»Riviera
degli
Olivi«
genannt,
zeichnet
sich
durch
eine
liebliche
Landschaft
mit
mittelalterlichen
Burgen
und
Dörfern
aus.
Auch das
südliche
und
südöstliche
Hinterland
der
Riviera
degli
Olivi,
das sich
zwischen
dem
Gardasee
und dem
Eschtal
befindet,
ist
einen
Besuch
wert.
Moränenhügel,
Weinberge,
Burgen,
Villen
und
idyllische
Dörfer
machen
den Reiz
dieses
Landschaftsstriches
aus.
Eine von
Napoleon
angelegte
Straße
verläuft
parallel
zum See
und
bevor
sie in
das
Eschtal
einmündet,
erreicht
sie den
Park
Natura
Viva,
der
nicht
nur ein
Reservoir
für vom
Aussterben
bedrohte
Tiere
ist,
sondern
auch ein
Zentrum
für
Didaktik,
Information
und
Forschung.
Hier
befindet
sich
eine
interessante
Sammlung
zur
Flora
und
Fauna
aus der
ganzen
Welt. In
den
frühen
Morgenstunden
wehen am
Gardasee
die
Winde
regelmäßig
von
Norden
nach
Süden
und am
Nachmittag
in
entgegengesetzter
Richtung,
so dass
der See
zu einem
hervorragenden
Betätigungsfeld
für alle
Arten
von
Wassersport
wird,
das vor
allem
Segler
und
Surfer
aus
aller
Welt
anzieht.
Auch der
Comer
See und
dessen
Umgebung
sind
herrlich.
Inmitten
reizvoller
subtropischer
Vegetation
liegen
zahlreiche
hübsche
Ferienorte.
Die Ufer
des
schönen
Lago
Maggiore
sind
dicht
besiedelt.
Der
größte
Teil des
Luganer
Sees
liegt in
der
Schweiz.
Venetien
Veneto.
Das
Gebiet
der
unteren
Po-Ebene,
das
östliche
Ufer des
Gardasees
und die
östlichen
Dolomiten
bildeten
einst
die
Republik
Venedig.
Die 4 km
vom
Festland
entfernte
Lagunenstadt
Venedig
(Venezia)
liegt
auf 118
Inseln
(Laguna
Veneta)
im Golf
von
Venedig
in der
nördlichen
Adria.
Ihre
günstige
Lage
brachte
der
Republik
Venedig
entscheidende
wirtschaftliche
und
militärische
Vorteile
gegenüber
ihren
Handelsrivalen
und
verhalf
ihr zu
Wohlstand
und
Ansehen.
Die
bekanntesten
Sehenswürdigkeiten
und die
wohl
größten
architektonischen
Meisterwerke
der
Stadt
sind der
Dogenpalast,
der
Markusplatz
und die
Seufzerbrücke.
Im 15.
und 16.
Jahrhundert
erlebte
die
Stadt
ihre
kulturelle
Blütezeit.
Tizian,
Tintoretto,
Monteverdi
und
Vivaldi
sind nur
einige
der
bekanntesten
Namen,
die die
große
kulturelle
Bedeutung
Venedigs
bezeugen.
Abseits
der
Hauptwasserstraßen
führen
enge
Kanäle,
von
denen
der
Canal
Grande
wohl der
bekannteste
ist, zu
kleinen
Plätzen
mit
schönen
gotischen
Kirchen.
Hier
kann man
sich in
frühere
Jahrhunderte
zurückversetzt
fühlen,
zumal
Venedig
vom Lärm
des
Autoverkehrs
verschont
geblieben
ist. Das
Gran
Teatro
La
Fenice
in
Venedig
- eines
der
berühmtesten
Opernhäuser
der Welt
- wurde
Ende
2003
wieder
eröffnet,
nachdem
es fast
acht
Jahre
zuvor,
im
Januar
1996
durch
einen
Brand
nahezu
völlig
zerstört
wurde.
Venedig,
ihre
Schätze
und die
Gondeln,
zählen
wohl zu
den
bekanntesten
und
berühmtesten
Sehenswürdigkeiten
der Welt
und man
sollte
die
Lagunen
Stadt
mindestens
einmal
im Leben
gesehen
haben.
Toskana
Die Toskana ist eine fruchtbare Region zwischen den nördlichen
Apenninen
und dem
Mittelmeer.
Weinberge,
Zypressenwälder
und
abgelegene
Bergdörfer
sind
typisch
für
diese
Landschaft.
Der
bekannteste
italienische
Wein,
der
Chianti,
kommt
aus
dieser
Gegend.
Montecatini,
Bagni di
Lucca,
Casciano
Terme
und
Chianciano
sind nur
einige
der
zahlreichen
vulkanischen
Heilbäder.
In
Firenze
(Florenz),
der
bedeutendsten
Stadt
der
Toskana,
erwarten
den
Besucher
die
berühmtesten
Kunstwerke
und
Bauwerke
der
Renaissance.
Die
wunderschöne
Stadt
liegt an
den
Ufern
des Arno
am Fuß
der
bewaldeten
Ausläufer
der
Apenninen.
Brunelleschis
revolutionärer
Entwurf
der
Kuppel
des Doms
von
Santa
Maria
del
Fiore
gilt
allgemein
als die
erste
architektonische
Umsetzung
der
Ideen
der
Renaissance.
Die
wunderbare
Piazza
del
Duomo
ist ein
beliebter
Treffpunkt.
Zwischen
dem
Platz
und dem
Arno
liegen
die
herrlichen
Paläste
Palazzo
Strozzi,
Palazzo
Corsini,
Palazzo
Rucelli,
Palazzo
Vecchio
und die
Uffizien
(Palazzo
degli
Uffizi),
in denen
die
berühmteste
Gemäldegalerie
Italiens
untergebracht
ist. Die
Uffizien
besitzen
eine der
bedeutendsten
Gemäldesammlungen
der
Welt.
Gemälde
mit
überwiegend
biblischen
Themen
und
Ikonen
(u. a.
von
Lorenzo
Monaco,
Giottino
und
Gentile
da
Fabriano)
repräsentieren
die
Übergangsperiode
des
ausgehenden
Mittelalters.
Kunstfreunde
finden
hier
außerdem
Gemälde
italienischer
Meister
aus der
Zeit der
Renaissance
bis hin
zum
frühen
18.
Jahrhundert.
Botticellis
»Geburt
der
Venus«,
Leonardo
da
Vincis
»Verkündigung«,
Michelangelos
»Heilige
Familie«,
Tizians
»Urbino
Venus«
und
Caravaggios
»Junger
Bacchus«
sind in
den
Uffizien
ausgestellt.
Eines
der
interessantesten
Gemälde
ist
Caravaggios
»Medusa«.
Weiter
nördlich
stehen
die
Kirchen
Santa
Maria
Novella
und San
Lorenzo
(an
deren
Bau
Brunelleschi,
Michelangelo
und
andere
beteiligt
waren)
sowie
der
imposante
Palazzo
Medici-Riccardi.
Über die
Ponte
Vecchio
erreicht
man den
Palazzo
Pitti
und die
Boboli-Gärten
auf der
anderen
Seite
des
Flusses.
Michelangelos
berühmte
Statue
des
David
kann in
der
Akademie
der
Schönen
Künste
neben
der
Universität
bewundert
werden.
Die
bekanntesten
Badeorte
sind
Cérvia,
Cesenatico,
Rimini
und
Riccione
Sizilien
Sizilien. Die strategische Lage der Insel zwischen Italien und
Nordafrika,
der
fruchtbare
Boden
und die
fischreichen
Gewässer
waren
Anreiz
genug
für
Griechen,
Karthager,
Römer,
Byzantiner,
Araber,
Normannen,
Angevier,
Aragoner,
Bourbonen
und
während
des 2.
Weltkrieges
für
deutsche
Truppen,
die
Inseln
zu
besetzen
Palermo
Palermo, die Hauptstadt, ist eine herrliche Stadt, deren großartige
Architektur
beeindruckt.
Viele
imposante
Bauwerke,
vornehmlich
im
normannischen
und
barocken
Baustil,
erwarten
den
Besucher.
Besonders
beeindruckend
sind die
Kirchen
von
Martorana,
Santa
Maria di
Gesù,
San
Giuseppe
dei
Teatini
und San
Cataldo
sowie
die
Kathedrale
Santa
Rosalia
(1184-1185)
und der
Palazzo
dei
Normanni,
das
Königsschloss
mit
herrlicher
Kapelle.
In den
Katakomben
des
Kapuzinerklosters
liegen
Tausende
von
Mumien.
Sardinien
Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Das kaum
bewohnte
Landesinnere
mit
seinen
Felsen
und
Klüften
erinnert
an eine
Mondlandschaft.
In den
letzten
Jahren
wurden
Infrastruktur
und
touristische
Einrichtungen
in
einigen
Gebieten
verbessert,
besonders
an der
nördlichen
Costa
Smeralda
und an
der
Westküste
in der
Nähe von
Alghero.
Die
Sprache
der
Sarden
hat mit
dem
Lateinischen
mehr
gemein
als das
heutige
Italienisch.
Cagliari,
die
Inselhauptstadt,
liegt in
einem
sumpfigen
Tal im
Süden
der
Insel.
Die
Stadt
wurde
von den
Phöniziern
gegründet
und von
den
Römern,
die sie
Carales
nannten,
ausgebaut.
Sassari
liegt im
Nordwesten,
in der
Nähe des
Feriengebietes
in der
Umgebung
von
Alghero.
Die von
der
Landwirtschaft
geprägte
Stadt
Nuoro an
den
Ausläufern
des
zentralen
Bergmassivs
ist ein
guter
Ausgangspunkt
für
Ausflüge
ins
Landesinnere.
Olbia,
Fischereihafen
und
Endpunkt
der
Autofähren,
liegt am
Rand der
Costa
Smeralda.
Überall
auf der
Insel
gibt es
Relikte
aus der
Bronzezeit.
Am
bekanntesten
sind die
kreisrunden
(manchmal
auch
kegelförmigen)
Nuraghi-Steinbehausungen.
Die
größte
dieser
Siedlungen
aus der
Bronzezeit
steht im
Nuraxi,
etwa 80
km
nördlich
von
Cagliari.
Die
reizvollsten
Badeorte
sind
Santa
Margherita
di Pula,
Alghero,
Santa
Teresa,
Porto
Cervo
und Capo
Boi.
Auch auf
der
Insel La
Maddalena
kann man
herrliche
Badeferien
verbringen