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Deutschland
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Sandstrände, Hochgebirge, Wälder, Seen, Flusstäler, mittelalterliche Kleinstädte, Schlösser und Burgen sowie einige der größten Städte Europas machen Deutschland zu einem attraktiven Reiseziel.
Der Norden umfasst die Nordseeküste, die Ostfriesischen Inseln, Schleswig-Holstein, die Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie das Wesertal und die Lüneburger Heide. An die Ostseeküste mit ihren Seebädern, den tief ins Land reichenden Förden und den vorgelagerten Inseln Rügen und Usedom zieht es Jahr für Jahr viele Reisende. Weitere beliebte Urlaubsgebiete sind die Mecklenburger Seenplatte, der Harz, der Thüringer Wald, die Sächsische Schweiz und das Zittauer Gebirge. Im Westen des Landes liegen Westfalen, das Ruhrgebiet, das Rheinland mit seiner romantischen Flusslandschaft, das Saarland und die Weinregion der Rheinpfalz. Im Bundesland Hessen mit seiner Mittelgebirgslandschaft verläuft die Bergstraße, eine der schönsten deutschen Ferienstraßen. Der Schwarzwald liegt im Südwesten im Bundesland Baden-Württemberg. Das Neckartal, die Schwäbische Alb und der Bodensee sind weitere beliebte Urlaubsgebiete dieser Region. Bayern ist nach wie vor Ferienziel Nummer eins. Der Bayerische Wald mit dem ersten deutschen Nationalpark an der tschechischen Grenze, das liebliche Frankenland in Nordbayern, die Alpen und Oberbayern im Süden Bayerns sowie das schöne Allgäu sind äußerst populär.

 
Baden-Württemberg

Für Naturliebhaber haben die Naturparke auch barrierefreie Angebote zum Entdecken und Genießen der Natur geschaffen. Zum Beispiel der Naturpark Südschwarzwald, Naturpark Schwarzwald und der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.
Alle, die es in die größeren Städte zieht, finden beispielsweise in Freiburg und Heidelberg das passende Angebot. Vom Besuch bei den Römern in Aalen über die Reutlinger Alb bis hin zu Entdeckungstouren in der Region Hegau-Bodensee, in Immenstaad und in Radolfzell – erleben Sie das Urlaubsland Baden-Württemberg!
Wenn Leo Luschtig von einem Türschild lacht, können sich Familien sicher sein: Hier sind wir richtig. Der zottelige Löwe ist das Logo für Familienferien in Baden-Württemberg. Er kennzeichnet nicht nur über 20 familienfreundliche Urlaubsorte und Regionen mit ihren Betriebe, sondern auch über 30 besonders familienfreundliche Restaurants, die jeweils in speziellen Landeswettbewerben ermittelt werden. Wo Leo Luschtig ist, da sind spezielle Familienangebote, familiengerechte Unterkünfte, Spielmöglichkeiten und jede Menge Verständnis für die kleinen Gäste nicht weit.
Tradition und Moderne prägen das Kulturland Baden-Württemberg. Berühmte Schriftsteller wie Friedrich Schiller, Hermann Hesse oder Friedrich Hölderlin kamen aus dem Südwesten. Ebenso vielfältig präsentiert sich die Musikszene. Theateraufführungen, Opern- und Konzertabende, Festivals und Festspiele, Musicals, Ballettaufführungen und Kunstausstellungen - im Kulturland Baden-Württemberg ist das ganze Jahr über etwas geboten.
Vor allem im Sommer zeigt sich die kulturelle Vielfalt im ganzen Land: Marktplätze, Naturtheater, Kreuzgänge, Schlossgärten und Burgruinen werden zur beeindruckenden Kulisse für die verschiedensten Open-Air-Veranstaltungen. Festivals wie die Zeltmusikfestivals in Freiburg und Ulm ziehen Besucher aus nah und fern an. Auch während der anderen Jahreszeiten bieten die Theater und Festspielhäuser ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm. Die Staatsoper in Stuttgart wurde bereits mehrfach als Deutschlands Opernhaus des Jahres ausgezeichnet.

 

 

Bayern

Bayern ist ein vielseitiges Land. Es vereint unberührte Natur und pulsierendes Leben. Das eindrucksvolle Alpenpanorama mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, und die romantische Felskulisse der Fränkischen Schweiz prägen das Gesicht Bayerns ebenso wie die ausgedehnten Flusslandschaften um Main und Donau und die oberbayerische Seenplatte mit Chiemsee, Tegernsee, Königssee, Ammersee und Starnberger See.
Die beiden europäischen Metropolregionen München und Nürnberg und weitere Großstädte wie Augsburg, Würzburg, Regensburg und Ingolstadt sind boomende Wirtschaftsstandorte und kulturelle Zentren von Weltrang. An der Romantischen Straße haben Orte wie Dinkelsbühl oder Rothenburg ob der Tauber ihr mittelalterliches Stadtbild durch die Jahrhunderte unversehrt bewahrt. Und im ländlichen Raum sind die Dorfgemeinschaften mit ihrer von alters her gewachsenen Struktur immer noch intakt. Bayern zeigt aus jeder Perspektive eine neue Facette.
Die bayerische Landschaft zeichnet sich durch ihre große Vielfalt aus. Vier natürliche Großlandschaften sind hier vereint: die Bayerischen Alpen, das Alpenvorland, das Ostbayerische Mittelgebirge und das Schwäbisch-Fränkische Schichtstufenland.
Bayern kann auf eine über 1000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zurückblicken. Laut Artikel 3 der Verfassung des Freistaates Bayern ist Bayern ein Kulturstaat. Der Freistaat fördert in seinem Haushalt 2003 Kunst und Kultur mit jährlich über 500 Millionen Euro, zusätzlich kommen erhebliche Leistungen der bayerischen Kommunen und privater Träger hinzu.
Bayern ist mit über 1.150 Museen das museumsreichste Land der Bundesrepublik, wozu auch Sammlungen, Schlösser, Gärten und private Sammlungen zählen.
Bayern verfügt über vier staatliche und 18 kommunale Theater mit eigenen Ensembles sowie eine Vielzahl privater Bühnen und freier Gruppen. Als letzte große Neugründung ging 2004 aus den Städtischen Bühnen Nürnberg das Staatstheater Nürnberg hervor. Insgesamt gibt es 35 feste Schauspiel-, Opern- und Operettenbühnen, 41 Freilicht- und Festspielunternehmen und 17 Puppentheater mit mehr als 14.000 Vorstellungen und über 4,8 Millionen Zuschauern jährlich.

 

 

Berlin

 

Berlin ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz Deutschlands. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands sowie nach Einwohnern die zweitgrößte und nach Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union.
Berlin wurde während seiner Geschichte mehrfach Hauptstadt deutscher Staaten wie die des Markgrafentums/Kurfürstentums Brandenburg, des Königreichs Preußen, des Deutschen Reiches oder der DDR (nur der Ostteil der Stadt). Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt.
Berlin ist ein bedeutendes Zentrum der Politik, Medien, Kultur und Wissenschaft in Europa. Die Metropole ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Herausragende Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationale Anerkennung. Die Stadt ist Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt. Berlins historisches Vermächtnis, Nachtleben, und vielfältige Architektur sind über die Grenzen hinaus bekannt.
Berlin ist eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Seit dem Jahr 2001 steigt die Anzahl der Übernachtungen, Gäste, der neugebauten Hotels und deren Bettenkapazitäten über­durch­schnitt­lich an. Im Jahr 2007 wurden etwa 17,3 Millionen Übernachtungen in Berliner Beherbergungsbetrieben von 7,5 Millionen Gästen und geschätzte 140 Millionen Tagesbesucher gezählt. Bis 2010 werden 20 Millionen Übernachtungen prognostiziert. Die Stadt ist damit nach London und Paris das bevorzugte Reiseziel innerhalb Europas. Internationale Gäste machen etwa 40 % der Besucherzahlen aus. Hierbei liegen Besucher aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten, den Niederlanden und Italien in der Spitzengruppe. Hauptanziehungspunkte sind Architektur, historische Stätten, Museen, Festivals, Einkaufsmöglichkeiten, Nachtleben sowie Großveranstaltungen die jährlich mehrere Hunderttausende Besucher zählen. Berlin ist außerdem einer der zwei größten internationalen Kongressveranstalter der Welt. Das ICC ist das größte Konferenzzentrum Europas und trägt zusammen mit der Messe Berlin zum Geschäftstourismus bei.
Berlin ist bekannt für seine zahlreichen Theater- und Kleinkunstbühnen. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Schaubühne am Lehniner Platz, das Theater des Westens, das Renaissance-Theater, das Deutsche Theater Berlin, das Maxim-Gorki-Theater, das Grips-Theater und der Friedrichstadtpalast. Außerdem verfügt Berlin über drei Opernhäuser: die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper und die Komische Oper.
Daneben besitzt Berlin mehrere Orchester und Chöre. Neben den Berliner Philharmonikern (Leitung: Sir Simon Rattle), der Staatskapelle Berlin (Leitung: Daniel Barenboim) und dem Konzerthausorchester Berlin gibt es mehrere Orchester und Chöre der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH. Dies sind das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (Kent Nagano), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Marek Janowski), der Rundfunkchor Berlin (Simon Halsey) und der RIAS Kammerchor (Hans-Christoph Rademann). Diese Orchester und Chöre treten oft zusammen (Orchester mit Chor) im Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie und in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf. Im Chorverband Berlin sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt. Die Sing-Akademie zu Berlin besteht als Wiege der bürgerlichen Musikpflege in Berlin seit 1791.

 

 

Brandenburg

 
   

Die Spuren vieler europäischer Staaten und Kulturen verweisen auf die weltoffene Art der brandenburgischen Kurfürsten und Könige, die Hugenotten aus Frankreich, Bauhandwerker aus den Niederlanden oder Weber aus Böhmen in die Stadt holten. Die russische Kolonie Alexandrowka (19. Jh.), die böhmische Webersiedlung Nowawes (18. Jh.) und das Holländische Viertel (18. Jh.) erinnern an diese Zeiten. Heute ist das Holländische Viertel mit seinen Antiquitätengeschäften, Restaurants und Cafés Anziehungspunkt für viele Gäste. Die roten Ziegelbauten bieten auch alljährlich die Kulisse für das Tulpenfest, den Töpfermarkt und den niederländischen Weihnachtsmarkt. Auch das moderne Potsdam ist einen Besuch wert: Seit den legendären Ufa-Zeiten in den 20er und 30er Jahren und ihren Stars wie Marlene Dietrich oder Hans Albers ist Potsdam ein Zentrum des Films. In den traditionsreichen Studios auf Europas größtem und ältestem Filmgelände entstehen heute nationale und internationale Kino- und Fernsehproduktionen. Besucher des Filmparks Babelsberg können selbst hinter die Filmkulissen schauen und bei Live-Stunts oder einer Tauchgang-Simulation im originalen U-Boot-Filmset dabei sein. Das Potsdamer Filmmuseum im historischen Marstall zeigt neben einer ständigen Sammlung interessante Sonderschauen zu Film- und Fernsehthemen aus der ganzen Welt. Höhepunkte in jedem Jahr sind zum Beispiel die zahlreichen Konzerte und Aufführungen im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, die Potsdamer Schlössernacht, die lange Babelsberger Filmparknacht und die nächtlichen Schlösserimpressionen mit der Weissen Flotte.

 
 
 

Bremen

 

 

 

Deutschlands älteste Hafenstadt BREMEN und hat über 500.000 Einwohner, ist ebenfalls ein Stadtstaat und seit dem Jahr 965 eine Handelsstadt. Die ältesten Bauwerke wie das gotische Backstein-Rathaus (1405-1410), das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich im Umkreis des Marktplatzes. Der Roland, das Wahrzeichen der Stadt, dokumentiert die lange stolze Geschichte Bremens. In der Fußgängerzone steht eine Skulptur der Bremer Stadtmusikanten, bekannt durch das gleichnamige Märchen der Brüder Grimm. Der St. Petri Dom erhebt sich am Marktplatz und beherbergt ein Museum für Bremer Kirchengeschichte. Besonders reizvoll ist ein Bummel durch das Schnoorviertel, ein altes Wohn- und Künstlerviertel mit schönen Bürgerhäusern und gemütlichen Kneipen. Die Mühle am Wall ist die einzige noch erhaltende von acht Mühlen, die im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurden.

 
 
 
Hamburg  
   

HAMBURG und ist mit über 1,8 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Bundesrepublik. Der Stadtstaat gehörte mit u.a. Lübeck, Bremen, Greifswald und Rostock zur Hanse, dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Städtebund. Die barocke Michaeliskirche (der »Michel«), das Rathaus mit dem grünen Kupferdach, das elegante Hanseviertel, die Alsterarkaden und die Alster (größter See innerhalb einer Stadt in Europa) gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Hamburger Kunsthalle, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Museum für Kunst und Gewerbe, das Altonaer Museum und die Deichtorhallen (moderne Kunst) sind nur einige der interessantesten Museen. Die Hamburgische Staatsoper und das Deutsche Schauspielhaus machen Hamburgs Ruf als Kulturzentrum alle Ehre. In Planten un Blomen, dem wunderschön angelegten Park im Herzen der Stadt am Congresscentrum (CCH) finden im Sommer mehrmals täglich eindrucksvolle Wasserspiele statt; abends um 22.00 Uhr plätschern die farbenfrohen Wasserfontänen mit musikalischer Untermalung (klassisch bis modern). Wer tagsüber an Planten un Blomen vorbeikommt wird den Fernsehturm nicht übersehen können. Mit dem Fahrstuhl kann man gegen ein Eintrittsgeld zur Aussichtsplattform fahren und sowohl die nördlichen Stadtteile als auch den Hafen und das südliche Elbufer sehen.
In der Nähe des Fernsehturms am U-Bahnhof Feldstraße findet mehrmals im Jahr ein großer Jahrmarkt statt, der »Dom«. Von der Feldstraße ist es nicht weit bis St. Pauli im Stadtteil Altona, dem Kneipen- und Vergnügungsviertel mit der berühmt-berüchtigten Reeperbahn. Dieser Stadtteil wird erst abends richtig lebendig. Nach einer durchgemachten Samstagnacht trifft man sich um 06.30 Uhr am Sonntagmorgen auf dem Fischmarkt. Dort kann man nicht nur frischen Kutterfisch kaufen, sondern auch Obst, Gemüse und Grünpflanzen. Eine Hafenrundfahrt durch das riesige Hafengelände ist ebenfalls ein Erlebnis.
Die Einkaufsstraßen der Hamburger Innenstadt konzentrieren sich auf die Gegend zwischen dem Hauptbahnhof und dem Gänsemarkt, mit Fußgängerzonen, Kaufhäusern, eleganten Einkaufspassagen und Straßencafés. Wer im Sommer eine Erholung vom Einkaufsbummel sucht kann auf der Alster stundenweise Ruder- oder Tretboote mieten (Personalausweis muss hinterlegt werden) und das grüne, weit verzweigte Kanalsystem der Hansestadt erforschen.

 
 
 
Hessen  
   

Hessen liegt in der Mitte Europas und ist sich dessen bewusst: Seine Kultur ist vielseitig, weltoffen, modern und international. Gleichzeitig sind Kunst und Kultur aber auch der Tradition und Geschichte des Landes verpflichtet.

Das Bundesland Hessen entstand in seiner jetzigen Gestalt nach dem Zweiten Weltkrieg. In den früheren Residenzen der Adelsgeschlechter in Darmstadt, Wiesbaden und Kassel finden sich bis heute hochrangige traditionelle Kultureinrichtungen wie Staatstheater, Landesmuseen, Schlösser, historische Gärten und Denkmäler.

Für die rasante Entwicklung Hessens zu einer internationalen Region steht auch kulturell das Rhein-Main-Gebiet mit seiner Metropole Frankfurt. Hier strahlt Hessen in die Welt aus und hier strömt die Welt am stärksten nach Hessen ein. In Frankfurt wird Kultur in hoch interessanter und aufgeschlossener Weise gelebt und erlebt. Hessen hat kulturell viel zu bieten. Im ganzen Land finden international angesehene Kulturveranstaltungen statt wie die Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden, die Bad Hersfelder Festspiele, das Rheingau Musik Festival oder die Verleihung des Georg-Büchner-Preises in Darmstadt und des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in Frankfurt. Sehenswert sind auch die vier hessischen Stätten auf der UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit. Hessen besitzt ein flächendeckendes Netz kultureller Einrichtungen von lokalen und regionalen Museen, Orchestern, Theatern und Ausstellungsstätten. Sie tragen ebenfalls dazu bei, das Land zu einem Kulturland für seine Bürgerinnen und Bürger und alle kulturell interessierten Menschen der Welt zu machen. Das Land fördert Kunst und Kultur, um eine bürgernahe, qualitativ hochwertige, engagierte, traditionelle, aber auch innovative Kulturlandschaft zu gestalten.

 
 
 
Mecklenburg-Vorpommern  
   

Die Universitäts- und Hansestadt Rostock liegt an der Ostseeküste in MECKLENBURG-VORPOMMERN. Die Universität wurde 1419 gegründet und war die erste Nordeuropas. Auffallen werden dem Besucher die markanten Backsteinbauten. Sehenswert ist das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert, die St.-Marien-Kirche im französischen Kathedralbaustil und mit wertvollem Interieur wie der Astronomischen Uhr (1472) und einer Barockorgel, die die schönste im Ostseeraum sein soll, die St.-Nikolai-Kirche mit Straßendurchfahrt, Wohnungen und Konzertsaal sowie die alte Stadtmauer mit Wiekhäusern. Das Ostseebad Warnemünde ist ein reizvoller Stadtteil Rostocks mit altem Fischereihafen.
Greifswald, der Geburtsort des Malers Caspar David Friedrich, ist eine kleine Universitätsstadt und liegt östlich von Rostock. Am Markt und im so genannten Rekonstruktionsviertel stehen Bürgerhäuser aus dem 15. Jahrhundert, auch Teile eines mittelalterlichen Fischerdorfes Wieck sind erhalten. Das Zisterzienserkloster Hilda, später Kloster Eldena, wurde 1199 gegründet und 1633 zerstört. Die Klosterruine diente Caspar David Friedrich als Motiv für seine romantischen Werke. Einige der Gemälde des Malers sind im Pommerschen Landesmuseum zu bewundern. Einblicke in sein Leben vermittelt das Caspar-David-Friedrich-Zentrum an der Stelle des Geburtshaus des Künstlers.
Die Landeshauptstadt Schwerin wurde 1160 gegründet und ist auch heute noch eine reizvolle Stadt. Das Schweriner Schloss ist eines der besten Beispiele deutscher gotischer Baukunst. Es liegt am Schweriner See, umgeben vom herrlichen Schlossgarten mit seinen Laubengängen. In der historischen Altstadt stehen der Dom, das älteste Gebäude der Stadt, das schöne Rathaus und ein interessantes Museum mit Sammlungen französischer, deutscher und niederländischer Malerei des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Sehenswert sind die barocke Schelfkirche und die Schleifmühle. Badevergnügen und Erholung findet man am Zippendorfer Strand am Südufer des Schweriner Sees.

 
 
 
Niedersachsen  
   

Hannover, die Landeshauptstadt von NIEDERSACHSEN, ist vor allem durch die Hannover-Messe bekannt. Besonders sehenswert ist die Marienkirche (14. Jh.) und das Rathaus mit dem berühmten Staffelgiebel (15. Jh.). In den Sommermonaten locken die traditionsreichen »Festwochen Herrenhausen« Musik- und Theaterliebhaber in die berühmten Herrenhäuser Gärten. Diese bestehen aus dem Großen Garten, einem der schönsten Barockgärten Europas mit Fontänen, Wasserspielen, Labyrinth, Freilufttheater, Kaskade und Orangerie, dem Berggarten (Botanischer Garten mit Orchideen- und Kakteensammlungen), dem Georgengarten (Landschaftsgarten im englichen Stil) und dem Welfengarten (Parkanlage mit Welfenschloss aus weißem Deistersandstein). Das Sprengel-Museum am Maschsee entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Deutschland.

Im Norden Niedersachsens liegt Ostfriesland, bestehend aus einer weiten Ebene, die von bewaldeten Hügeln durchzogen wird. Auch die autofreien Ostfriesischen Inseln sind für ihre Kurorte mit modernen Einrichtungen und für ihre guten Sandstrände bekannt (siehe Die Küste).

Zwischen Elbe und Aller befindet sich ein großes Naturschutzgebiet, die Lüneburger Heide. Moore mit großen Heideflächen, Birkenwäldern und Wacholdersträuchen bestimmen das Landschaftsbild. Die Fachwerkhäuser in Celle und Lüneburg machen einen Besuch dieser Städte lohnenswert.
Weiter westlich liegt Oldenburg, das Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region zwischen Ems und Weser.
Im Norden liegt der Badeort Wilhelmshaven, der für seine therapeutischen Moorbäder bekannt ist. Die Stadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge entlang der Küste und auf die Ostfriesischen Inseln.

Zwischen Hameln und Hann. Münden erstreckt sich das Weserbergland, eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, durch die die Weser ihren Verlauf nimmt. Im Wesertal liegt die Rattenfängerstadt Hameln. Im Sommer wird hier jeden Sonntagmittag das berühmte Märchen aufgeführt. In der Stadt gibt es mehrere bedeutende Bauwerke im Stil der Weser-Renaissance. Der Charme der Drei-Flüsse-Stadt Hann. Münden geht von ihren Fachwerkhäusern und der idyllischen Lage am Zusammenfluss von Werra und Fulda, die als Weser weiterfließt.

 
 
 
Nordrhein-Westfalen  
   

Westfalen liegt zwischen dem Rhein- und Wesertal. Hier gibt es viele romantische Wasserburgen und Gebiete von besonderer landschaftlicher Schönheit und historischer Bedeutung.

Der Teutoburger Wald ist mit seinen Naturschutzgebieten ein herrliches Wandergebiet. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind das Eisenbahn-Viadukt in Altenbekens, dessen 24 Steinbögen sich über das Beke-Tal erheben. In Bielefeld sind die Kunsthalle der Familie Oetker, in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ausgestellt wird, das Industriedenkmal Ravensberger Spinnerei und die Sparrenburg, ein beliebtes Ausflugsziel, zu besichtigen. Das Hermannsdenkmal bei Detmold ist ein bekanntes Monument, das an die »Varusschlacht« im Jahre 9 n.Chr. erinnert. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Detmold ist das fürstliche Schloss im Stil der Weserrenaissance. Eine spektakuläre Kulisse bieten die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg, eine geschichtsträchtige und sagenumwobene Felsengruppe. Für Freunde der Weserrenaissance-Architektur bietet Lemgo mit dem Hexenbürgermeisterhaus, dem Schloss Brake mit dem Weserrenaissance-Museum sowie dem restaurierten Stadtkern rund um das alte Rathaus viele Fotomotive. Auch Paderborn glänzt mit attraktiven Sehenswürdigkeiten, darunter das Heinz-Nixdorf-MuseumsForum (HNF), das größte Computermuseum weltweit, und das Schloss Neuhaus, ein Wasserschloss und fürstbischöfliche Residenz. Weithin sichtbar erhebt sich das Wahrzeichen des Teutoburger Waldes: die Porta Westfalica ist ein 88 m hohes Denkmal auf dem Wittekindsberg, das zu Ehren Kaiser Wilhelms I. als dessen Standbild errichtet wurde.

Zentrum des Münsterlandes ist die wunderschöne alte Bischofsstadt Münster. Hauptsehenswürdigkeiten sind hier der Prinzipalmarkt und das gotische Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde, der den Dreißigjährigen Krieg beendete.

Im südlich angrenzenden Sauerland findet man stille Seen, Wälder und Hügel, die im Winter zum Skilaufen und zu jeder Jahreszeit zum Wandern einladen.

Südlich von Münster liegt das Ruhrgebiet, ein Industrie- und Ballungszentrum aus mehreren Großstädten, die mehr oder weniger zusammengewachsen sind. Das Ruhrgebiet ist nicht nur Deutschlands bedeutendstes Industriezentrum, sondern beeindruckt auch durch sein faszinierendes breit gefächertes Kulturangebot. Unzählige Museen, Theater, Kunstgalerien und Opern machen es zu einem der kulturellen Mittelpunkte Deutschlands. Große Parkanlagen bieten Erholung innerhalb der Industrielandschaft. Gut erhaltene oder liebevoll restaurierte alte Gebäude erinnern an die Zeiten als die Städte an der Ruhr noch kleine Orte waren, umgeben von Ackerland und sanften Hügeln. Die größten Städte der Region von Westen nach Osten sind Duisburg (Deutschlands größter Binnenhafen), Essen, Bochum und Dortmund, das Brauereizentrum der Bundesrepublik. Südlich der Ruhr, an der Grenze zum Siegerland liegt Wuppertal, dessen einzigartige Schwebebahn das bekannteste öffentliche Nahverkehrsmittel der Region ist.

 
 
 
Rheinland  
   

Das Rheinland ist Deutschlands älteste Kulturregion. Hier findet man die weiten fruchtbaren Tiefebenen des Niederrheins, die Kraterseen der Eifel, das Bergische Land mit seinen Seen und dem Altenberger Dom sowie das Siebengebirge. Weinberge bedecken die sonnigen Hänge des Rheintals. Im Frühling zur Zeit der Obstblüte verweilt man hier besonders gern. In der Nähe befindet sich der Nürburgring, die berühmte Autorennstrecke. Unter den vielen Burgen des Rheintals zählen Stolzenfels, Marksburg, Rheinfels bei St. Goar und Schönburg bei Oberwesel zu den schönsten. Zwischen Karfreitag und Ende Oktober betreibt die KD Deutsche Rheinschiffahrt Bootsfahrten zwischen Köln und Mainz.

Düsseldorf, die Landeshauptstadt NORDRHEIN-WESTFALENS, ist ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum. Die außerordentlich wohlhabende Stadt hat eine schöne Oper, Konzertsäle, Galerien, über 20 Theater und 17 Museen. Die Staatliche Kunstgalerie von Nordrhein-Westfalen und die Kunsthalle sind nur zwei der interessantesten »Kunsttempel«. Das große Messegelände liegt nördlich des Hofgartens. Im Herzen der Stadt liegt die elegante Königsallee, allgemein »Kö« genannt. Ganz in der Nähe findet man den Botanischen Garten, den Hofgarten, das barocke Schloss Jägerhof und den Landtag. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, die St. Lambertuskirche, das wiederaufgebaute Rathaus (16. Jh.), das Barockschloss Benrath im Süden Düsseldorfs und die vielen Seen und Gärten im Stadtbereich und in den Vororten. Die zahlreichen Altbierkneipen in Düsseldorfs Altstadt haben ihr den Ruf der »längsten Theke Europas« eingebracht.

Das von den Römern gegründete Köln ist heute eine bedeutende Kultur- und Wirtschaftsmetropole, in der jährlich viele Handelsmessen stattfinden. Wahrzeichen der Stadt ist der gotische Dom von St. Peter und St. Maria (13.-19. Jh.), der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Besonders sehenswert sind auch der goldene Schrein der Heiligen Drei Könige, die mittelalterlichen Stadtmauern und die vielen romanischen Kirchen wie St. Pantaleon, St. Georg, St. Apostein, St. Gereon und St. Kunibert. Die schönsten gotischen Kirchen sind St. Andreas, die Minoritenkirche und die Antoniterkirche. Zahlreiche römische Überreste wie das Dionysosmosaik, das Praetorium, die Wasserrinnen und die Katakomben haben sich erhalten. Das Wallraf-Richartz-Museum (bedeutende Gemäldesammlung) ist zusammen mit dem Museum Ludwig (moderne Kunst) in einem umstrittenen Neubau am Rheinufer in der Nähe des Doms und des Bahnhofs untergebracht. Das Römisch-Germanische Museum, das Schnütgen-Museum (mittelalterliche Kirchenkunst), den Zoo und den Rheinpark mit seinen »tanzenden Fontänen« sollte man ebenfalls gesehen haben. Die Stadt ist idealer Ausgangspunkt für Rheinfahrten und mit Düsseldorf zusammen die Hochburg des rheinischen Karnevals. Die Altstadt wurde liebevoll restauriert und ist wie die großen Einkaufsstraßen eine Fußgängerzone.

Aachen ist ein bekanntes Heilbad und die alte Hauptstadt des Kaiserreichs Karls des Großen. Sehenswürdigkeiten sind der weltberühmte Kaiserdom, der Marmorthron Karls des Großen, die achteckige Kapelle, das Suermondt-Museum (Gemälde und Skulpturen) und die Fontänen, deren schwefelhaltiges Wasser Aachen zu einem Heilbad machten. Das Rathaus wurde zwischen 1333 und 1370 auf den Ruinen des Kaiserschlosses erbaut, die Krönungshalle und die schönen Fresken, die Karl den Großen darstellen, sind besonders sehenswert.

Bonn ist die ehemalige Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und auch nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin Sitz vieler Ministerien, Behörden und Botschaften. Seit einiger Zeit sind im Bonner Stadtteil Godesberg, dem ehemaligen Diplomatenviertel der Stadt, auch verschiedene UN-Organisationen angesiedelt, so dass Bonn nun neben Wien und Genf eine der drei europäischen UN-Städte ist. In der schönen Innenstadt sind vor allem das Bonner Münster (11.-13. Jh.) mit seinen Kreuzgängen, die Remigiuskirche (13.-14. Jh.), der Marktplatz mit dem barocken Rathaus (1737), das Poppelsdorfer Schloss (1715-40) und der Botanische Garten sehenswert. Auf der anderen Bonner Rheinseite lockt die wunderschöne zweistöckige Kirche in Schwarzrheindorf (1151). Entlang der Adenauerallee/Friedrich-Ebert-Allee liegt die Museumsmeile mit der Kunst- und Austellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, dem Kunstmuseum, dem Haus der Geschichte und dem Deutschen Museum. Interessant ist auch ein Besuch im Naturwissenschaftlichen Museum Alexander König und dem August-Macke-Haus, in dem der berühmte Expressionist August Macke, der im 1. Weltkrieg fiel, lebte und arbeitete. Das Geburtshaus Beethovens ist heute ebenfalls ein Museum. Wen es ins Grüne zieht kann in den Parkanlagen der Stadt Erholung suchen oder die Rheinpromenade entlangspazieren.

Auf der Höhe von Godesberg beginnt auf der anderen Rheinseite das einmalige Panorama des Siebengebirges. Der bekannteste Berg des Siebengebirges ist wohl der Drachenfels, von dessen Burgruine man einem wunderschönen Ausblick auf das Rheintal in beide Richtungen hat. Auch der Petersberg mit seinem Hotel, das einst als Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland hochrangige Staatsgäste aus aller Herren Länder beherbergte, ist ein bekanntes Wahrzeichen. Der Kottenforst und der Venusberg sind beliebte Naherholungsgebiete der Bonner. Das Ahrtal und Schloss Augustusburg in Brühl sind ebenfalls schöne Ausflugsziele. An alte Traditionen anknüpfend findet jedes Jahr Anfang Mai die Open-Air-Veranstaltung »Rhein in Flammen« statt. Überall an den gebirgigen Rheinufern von Bonn bis Mainz werden am Abend Leuchtfeuer entzündet, der Höhepunkt von Rhein in Flammen ist ein riesiges Feuerwerksspektakel. Von Köln und Bonn in Richtung Mainz kann man die schönsten Schiffsausflüge machen. Besonders zu empfehlen sind die Tagesausflüge nach Linz, Koblenz oder Rüdesheim entlang des romantischen Rheinlandschaft.

 
 
 
Rheinland-Pfalz  
   

Mainz ist die Landeshauptstadt von RHEINLAND-PFALZ, Universitätsstadt und seit 2000 Jahren Bischofssitz. Die Stadt liegt an den Flüssen Main und Rhein und hat viele schöne alte Fachwerkhäuser. Im Gutenberg-Museum kann man alles Wissenswerte über den Buchdruck erfahren. Der Mainzer Dom ist 1000 Jahre alt. Das Kurfürstliche Schloss, die römische Jupitersäule (67 n. Chr.) und die Zitadelle mit dem Denkmal des Generals Nero Claudius Drusus sind äußerst sehenswert. Die Mainzer Fastnacht (Karneval) und der Weinmarkt (Ende Aug. - Anfang Sept.) sind Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt.

Südlich von Mainz im Wonnegau liegt die alte Reichs- und Bischofsstadt Worms mit dem Dom und zahlreichen anderen romanischen Bauten. Die Synagoge (11. Jh.) im Wormser Judenviertel ist der älteste jüdische Sakralbau in Deutschland. Der sagenumwobene Schatz der Nibelungen soll in der Nähe von Worms auf dem Grunde des Rheins liegen. Das Wormser Nibelungenmuseum widmet sich diesem Mythos, der im Nibelungenlied (12. Jh.) besungen wurde.

In Speyer steht das größte und bedeutendste romanische Bauwerk Europas, der Kaiserdom (11. Jh.), der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Krypta ist Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen sowie zahlreicher Bischöfe. Sehenswert ist außerdem die historische Altstadt mit Stadtmauer und Stadttor Altpörtel, das Rathaus (18. Jh.), die Alte Münze und das Kloster St. Magdalena sowie der Judenhof und das Judenbad aus dem frühen 12. Jahrhundert. Die Speyerer Mikwe ist das älteste jüdische Ritualbad in Mitteleuropa. Die sonnige Pfalz mit ihrem milden Klima, in dem neben Wein auch Mandeln, Pfirsiche, Feigen und Esskastanien gedeihen, wird auch als »Toskana Deutschlands« bezeichnet.

Koblenz liegt am Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Von der Festung Ehrenbreitstein (1816-32) hat man einen schönen Blick auf das gegenüberliegende Deutsche Eck (benannt nach dem früheren Deutschherrenhaus) mit dem Denkmal der deutschen Einheit von 1870. Von besonderem Interesse sind die Klosterkirche (12.-13. Jh.) und das Kurfürstliche Schloss. Auch die Florinuskirche (12. Jh., die Kanzel ist aus dem 14. Jh.) und die Liebfrauenkirche (12. Jh., die Kanzel stammt aus dem 15. Jh.) sind sehenswert. In Ehrenbreitstein gibt es ebenfalls ein Beethoven-Museum.
Ein Abstecher lohnt sich in die alte Römerstadt Trier, an der Mosel 100 km südwestlich von Koblenz gelegen. Trier, das zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, ist die älteste deutsche Stadt. Unbedingt einplanen sollte man einen Besuch der zahlreichen eindrucksvollen römischen Baudenkmäler; die Porta Nigra (das große Stadttor aus dem 2. Jh.), die Kaiserthermen, die Basilika, die Römische Palastaula und das Amphitheater sind wohl die bekanntesten. Besonders schön sind außerdem der imposante Dom (4. Jh.), die gotische Liebfrauenkirche, das Simeonsstift (Kreuzgänge aus dem 11. Jh.) und die Matthäuskirche. Die Kirche von St. Paulinus wurde von Balthasar Neumann entworfen und ist eine der schönsten Barockbauten im Rheinland. Sehenswert ist auch das Heimatmuseum, das Städtische Museum, die Stadtbibliothek (berühmte Manuskripte) und das Geburtshaus von Karl Marx.

Der Pfälzer Wald, den man auf zahlreichen gut markierten Wanderwegen erkunden kann, und die sanft zur Rheinebene abfallende Haardt mit ihren Weinbergen, Burgruinen, Mandel- und Esskastanienbäumen zählen zu den schönsten Ferienzielen im Südwesten Deutschlands. In Bad Dürkheim am Rande des Pfälzer Waldes findet alljährlich am zweiten und dritten Septemberwochenende der traditionelle »Wurstmarkt« statt, Deutschlands größtes Weinfest. Von April bis Ende Oktober laden die malerischen Pfälzer Winzerorte entlang der Weinstraße zu gemütlichen Weinfesten.

 
 
 
Saarland  
   

Das SAARLAND grenzt an Luxemburg und Frankreich. Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist eine moderne Industriestadt. Sehenswert sind die Ludwigskirche und der Ludwigplatz (1762-75), die Universitätskirche St. Arnual (13. und 14. Jh.), das Schloss und die spätgotische Schlosskirche. Im Franko-Germanischen Garten, einem Vergnügungspark, gibt es eine Modellstadt (Gullivers Miniaturwelt). Die Garnisonsstadt Saarlouis ist eine Stadtgründung des Sonnenkönigs Ludwig XIV. mit historischen Festungsanlagen des berühmten Baumeisters Vauban. In der Stadt finden sich zahlreiche Gebäude aus französischer und preußischer Zeit (17.-19. Jh.). In den liebevoll restaurierten Kasematten sind heute zahlreiche Gaststätten und Kneipen untergebracht, weshalb sie auch die "längste Theke des Saarlandes" genannt werden. Das Industriedenkmal Völklinger Hütte bei Völklingen sowie die Saarschleife und die traditionelle Porzellanmanufaktur Villeroy & Boch in Mettlach sind ebenfalls einen Besuch wert.

 
 
 
Sachsen  
   

Wer erlesene Kunstschätze und hochkarätige Musik sucht, weltberühmtes Traditionshandwerk und moderne Manufaktur-Geschichte erleben möchte, stilvoll speisen und fürstlich übernachten will, der ist in Sachsen an der richtigen Adresse. Hier wird das berühmte "Weiße Gold" - filigranstes Porzellan - gezaubert, aus saftigen Trauben entstehen preisgekrönte Weine, aus massivem Holz possierliche erzgebirgische Holzfiguren und mit den Glashütter Uhren fühlt man den Puls der Zeit. Sachsen macht seinen Gästen Dampf als Land mit den meisten Dampfeisenbahnen in Deutschland.Dresden präsentiert sich mit als Stätte des UNESCO Welterbes, Leipzig zeigt sich als „Klein-Paris“, Chemnitz ist die Stadt mit Köpfchen, die kleinen Städte verführen mit ihren zum Teil 1.000 Jahre alten Marktplätzen. Und: In Sachsen hängt der Himmel sogar voller Geigen.

Wer in Sachsen Urlaub machen will, kann sich sein Feriendomizil in sechs Regionen suchen. Im Elbsandsteingebirge mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz können Sie sich auf abenteuerliche Klettertouren begeben. In Deutschlands nordöstlichstem Weinanbaugebiet, dem Sächsischen Elbland, gehören Wein und Porzellan zu Lebenslust und Kunstgenuss, während das Erzgebirge als Wanderparadies und Heimat erzgebirgischer Holzkunst sowie mit blitzenden Oldtimer- Karossen und klassischer Musik von Robert Schumann lockt. Die kontrastreiche Natur und zum Teil 1.000 Jahre alte Städtekultur machen die Oberlausitz im Osten Sachsens zu einem Mekka für Radurlauber und Städtebummler. Hingegen gilt das Sächsische Burgen- und Heideland als Tal der Schlösser und Burgen, im malerischen Vogtland hängt wegen des handwerklichen Musikinstrumentenbaus seit mehreren Jahrhunderten der Himmel voller Geigen.

 
 
 
Sachsen-Anhalt  
   

Magdeburg, die Hauptstadt von SACHSEN-ANHALT, ist Bischofs-, Universitäts- und Industriestadt, zentral zwischen Berlin und Hannover gelegen. Dom (955) und Liebfrauenkloster sind Zeugnisse der über 1000-jährigen Geschichte der Stadt. Bekannt wurde sie vor allem durch den Magdeburger Reiter, dem ersten frei stehenden Reiterstandbild nördlich der Alpen. Außerdem sind die schönen Gründerzeithäuser sehenswert.

Der Harz mit seinem Naturpark ist eines der schönsten Wandergebiete Deutschlands. Der Brocken, mit 1141 m ü.d.M. die höchste Erhebung des Gebirges, ist für Wanderer zugänglich. Am nördlichen Harzrand liegt die schöne Stadt Quedlinburg mit vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert und einem Renaissance-Rathaus. Besonders sehenswert sind die romanische Stiftskirche St. Servatii mit dem Domschatz (u.a. wertvolles Wappenkästchen Kaiser Ottos IV.) und das Fachwerkensemble Finkenherd in der Stadtmitte. Die Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eingebettet in die Harzer Gebirgslandschaft liegt die Stadt Wernigerode mit dem gotischen Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, einem Fachwerkbau mit zwei schlanken Türmen, der der Stadt eine Märchenbuchatmosphäre verleiht. Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten, darunter das Schiefe Haus, gilt es zu entdecken. Werningerode ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die herrliche Umgebung, in der es viele hübsche Dörfer mit Fachwerkhäusern gibt. Der Luftkurort Stolberg wird oft als die »Perle des Südharzes« bezeichnet. Auch hier beherrschen Fachwerkhäuser das Stadtbild.
Weiter südöstlich liegt Halle. In der Marienkirche am Marktplatz (1529) predigte einst Martin Luther. Der Komponist Händel wurde 1685 hier geboren und jährlich im Juni finden die internationalen »Händelfestspiele« statt.
Im nahe gelegenen Wittenberg nagelte Luther im Jahre 1517 seine »95 Thesen gegen den Ablasshandel« an die Tür der Schlosskirche und leitete damit die Reformation in Deutschland ein. Zahlreiche prächtige Bauten aus dem 16. Jahrhundert, das Wohnhaus Luthers, das Melanchthon-Haus, die Schlosskirche und die Gebäude der ehemaligen Universität bezeugen die jahrhundertelange Bedeutung der Stadt. Die Lutherstätten in Wittenberg gehören mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Südlich von Halle liegt die historische Stadt Naumburg, deren Wahrzeichen der schöne spätromanisch-frühgotische Dom St. Peter und Paul mit seinen berühmten Stifterfiguren ist. Abstecher in die alten Hansestädte Salzwedel, Stendal und Tangermünde lohnen sich.

 
 
 
Schleswig-Holstein  
   

Die Landschaft im nördlichsten Bundesland SCHLESWIG-HOLSTEIN ist überwiegend flach mit sanften Hügeln, Seen und schönen Sandstränden. Die Ostseebäder werden jeden Sommer von vielen Erholungssuchenden besucht (siehe Die Küste). Abseits der Touristenpfade liegen die bezaubernden Kleinstädte Ratzeburg und Mölln.
In Schleswig ist vor allem der schöne alte Dom zu bewundern. Die historische Altstadt hat durch kleine Straßen und alte Gebäude ein besonderes Flair. Die Fischersiedlung Holm aus dem 10. Jahrhundert besteht auch heute noch aus zahlreichen kleinen Fischerhäusern.
Südlich von Schleswig liegt die alte Wikingerstadt Haithabu (»Stadt in der Heide«) - heute ein modernes Museum, das über die hiesigen Ausgrabungen und das Alltagsleben der nordischen Eroberer informiert.
Lübeck, dessen Altstadt von Wasser umgeben ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gilt als die schönste Stadt Norddeutschlands. Das Holstentor, das Rathaus, die Marienkirche, das Heilige-Geist-Spital und die vielen im Stil norddeutscher Backsteinbaukunst erbauten Bürgerhäuser verweisen auf die einflussreiche Geschichte der Handelsstadt, die im Mittelalter ihre Blütezeit erlebte. Thomas Mann verewigte sie in seinem »Buddenbrooks«-Roman. Im Buddenbrook-Haus befindet sich das Heinrich- und Thomas-Mann-Zentrum, das über Leben und Werk der Brüder informiert. Lübecks Zentrum wurde kürzlich zur autofreien Zone erklärt.

 
 
 
Thüringen  
   

THÜRINGEN liegt zwischen Sachsen und Hessen und wird durch seine zentrale Lage und die großflächigen Waldgebiete als das »grüne Herz Deutschlands« bezeichnet. Die bewaldeten Höhenzüge des Thüringer Waldes und des Schiefergebirges machen die Region zum idealen Wandergebiet. Der berühmteste Wanderpfad ist der Rennsteig, der sich über 168 km erstreckt.

Neben der zentralen administrativen Funktion als Landeshauptstadt und der Entwicklung zu einem Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Handelszentrum in Thüringen, ist die Stadt Erfurt auch kulturelles Zentrum des Freistaates. Das kulturelle Erbe der Stadt zeugt von seiner jahrhundertealten Tradition als reiche Handelsstadt. Im historischen Stadtzentrum ist eine Vielzahl sakraler Bauten, aber auch imposante Bürgerhäuser ausgezeichnet erhalten und restauriert worden. Der imposante gotische Mariendom mit der Kirche St. Severi ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Im Sommer finden auf den Domstufen musikalische Festspiele mit Opernaufführungen statt. Unbedingt sehenswert sind die Krämerbrücke, die einzige bebaute und bewohnte Brücke nördlich der Alpen, und der Fischmarkt mit dem schönen Rathaus. Die Gründung der Universität fand im Jahre 1392 statt und ging mit einem von Martin Luther und dem Erfurter Humanistenkreis beeinflussten geistig-kulturellen Aufschwung einher. In den Museen der Stadt befinden sich wertvolle Sammlungen mittelalterlicher Kunstschätze, die wichtigsten ethnografischen Zeugnisse Thüringens sowie eine der attraktivsten naturkundlichen Sammlungen.
Suhl ist das Wintersportzentrum der Region, vor allem Langlauffans kommen hier auf ihre Kosten.
In Eisenach, dem Geburtsort Johann Sebastian Bachs, steht das älteste Stadttor Thüringens. Sehenswert ist auch die romanische Nikolaikirche. In der Wartburg, die die Stadt überragt, suchte Martin Luther als Junker Jörg Zuflucht und übersetzte das neue Testament ins Deutsche.

 
 
 
 
 
Die Grössten deuten Städte:
   

Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Bremen. Hannover, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Mannheim, Karlsruhe, Wiesbaden, Münster (Westfalen), Gelsenkirchen, Augsburg, Mönchengladbach, Aachen, Braunschweig, Chemnitz, Kiel, Krefeld, Halle (Saale), Magdeburg, Freiburg im Breisgau, Oberhausen, Lübeck, Erfurt, Rostock, Mainz, Kassel, Hagen, Hamm, Saarbrücken, Mülheim an der Ruhr, Herne, Ludwigshafen am Rhein, Osnabrück, Solingen, Leverkusen, Oldenburg, Neuss, Potsdam, Heidelberg, Paderborn, Darmstadt, Würzburg, Regensburg, Ingolstadt, Heilbronn, Göttingen, Ulm, Recklinghausen, Wolfsburg, Pforzheim, Bottrop, Offenbach am Main, Bremerhaven, Fürth, Remscheid, Reutlingen, Moers, Koblenz, Bergisch Gladbach, Salzgitter, Siegen, Erlangen, Trier, Hildesheim, Cottbus, Jena, Gera, Witten, Kaiserslautern, Gütersloh, Iserlohn, Schwerin, Zwickau, Düren, Ratingen, Esslingen am Neckar, Dessau - Roßlau, Marl, Lünen, Hanau, Flensburg, Ludwigsburg, Velbert, Tübingen, Minden, Worms

 
   
   
   
   
   
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