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Balearen
Die
Balearen
sind die
abgesprengte
Fortsetzung
des
andalusischen
Felsengebirges,
das sich
von
Gibraltar
über die
Sierra
Nevada
hinzieht.
Ein etwa
1500
Meter
tiefer
Meeresgraben
trennt
die
Inseln
vom
spanischen
Festland.
Die
Pityusen
haben,
wie auch
die
Balearen,
einen
eigenen
Festlandsockel.
Ibiza
Ibiza ist eine im Inneren hügelige Insel mit zerklüfteter Küste,
die
durch
sandige
Calas
unterbrochen
ist. Sie
liegt
etwa 90
Kilometer
östlich
vom
spanischen
Festland.
Die
höchste
Erhebung
ist der
Atalaya
mit 476
Metern
über NN.
Die
biologische
Vielfalt
und
Kultur
von
Ibiza
wurde
1999 zum
Weltkulturerbe
erklärt.
Ibiza-Stadt
und
Umgebung
Acht Kilometer östlich des Flughafens liegt die Inselhauptstadt
Ciutat
d’Eivissa
(Ibiza-Stadt).
In der
malerischen
Altstadt
und im
Hafenviertel
gibt es
zahlreiche
Restaurants
und
Geschäfte,
viele
Unterhaltungsmöglichkeiten
und das
Nachtleben
Ibizas
mit
bekannten,
teuren
Diskotheken
und
Bars. In
der
Stadt
gibt es
keinen
Strand
und nur
relativ
wenige,
meist
kleine
Touristenunterkünfte.
Vier
Kilometer
von der
Hauptstadt
entfernt
liegt
der
Badeort
Platja
d’en
Bossa (kastilisch:
Playa
d’en
Bossa),
der
einen
kilometerlangen,
flach
abfallenden
Sandstrand
mit
guten
bis sehr
guten
Wassersportmöglichkeiten
bietet.
Man
findet
hier
unter
anderem
zahlreiche
auch auf
Familienurlaub
eingestellte
Ferienclubs.
Durch
viele
Diskotheken,
Restaurants,
Bars und
Geschäfte
wird für
Abwechslung
gesorgt.
Die drei
grössten
Städte
der
Insel
Ibiza
sind zum
einen
die
Hauptstadt
Eivissa,
Santa
Eulària
des Riu
und Sant
Antoni
de
Portmany.
Die
Städte
besitzen
meist
eigene
Häfen
und
Anlegeplätze
für
Yachten
und
Boote.
Mallorca
Mallorca
ist die
größte
Insel
der
Balearen-Gruppe,
die
zusammen
mit den
Pityusen
als
spanische
Region
eine
autonome
Gemeinschaft
innerhalb
des
spanischen
Staates
bildet.
Auf
Mallorca
befindet
sich die
Hauptstadt
der
Balearischen
Inseln,
Palma.
Amtssprachen
sind
katalanisch
und
spanisch.
In den
grösseren
Städten
gibt es
Nachtklubs,
Cafés
und
Restaurants.
Jede
Stadt
und
jeder
Urlaubsort
auf
Mallorca
hat sein
eigenes
Unterhaltungsangebot.
Das
Spektrum
reicht
von
Flamenco
und
ähnlichen
Volkstänzen
bis zu
Diskotheken.
Das
Unterhaltungsprogramm
beginnt
generell
sehr
spät und
hört
erst am
frühen
Morgen
auf.
Menorca
Menorca
hat eine
Fläche
von fast
700 km².
Von Kap
La Mola
bis zur
Landzunge
Bajoli
ist die
Insel
etwa 50
Kilometer
lang und
in
Nord-Süd-Richtung
16
Kilometer
breit.
Die
Insel
prägen
zwei
Regionen:
Tramuntana,
die
Berge im
Norden,
und
Migjorn,
das
Hügelland
im
Süden.
Als
Folge
von
geologischen
Faltungen
ist die
Tramontana
schroff;
an
seiner
zerklüfteten
Küste
befinden
sich
Naturhäfen.
Im
Gegensatz
dazu hat
der
Süden
ein
sanftes
Relief
mit
einigen
tiefen
Schluchten.
Die
Küste
ist
geradliniger
mit
Felsen
und
langen
Sandstränden.
In der
Mitte
der
Insel
ragt der
357
Meter
hohe
Monte
Toro
empor,
von dem
aus man
einen
herrlichen
Rundblick
hat. Die
117,3
Kilometer
lange
Küstenlinie
bietet
zahlreiche
Abwechslungen:
Steilküsten,
abgeschiedene
Buchten
und
lange
Strände
sowie
einige
Naturhäfen.
Ähnlich
wie
Mallorca
besitzt
Menorca
eine
Vielzahl
von
Stränden
und
Badebuchten.
Hinsichtlich
der
Beschaffenheit
der
Strände
unterscheiden
sich die
der
Nordküste
(mehr
dunkel
und
grobkörnig)
und der
Südküste
(hell
und
feinsandig)
recht
deutlich.
Da auf
Menorca
recht
oft ein
starker
Nordwind
weht,
sollte
man als
Badeurlauber
eher die
Südküste
besuchen,
während
die
Surfer
an der
Nordküste,
insbesondere
bei
Fornells,
besser
aufgehoben
sind.
MaóDie wichtigste Stadt der Insel, auf einer steil aufragenden
Felsplatte
gelegen.
Menorcas
Flughafen
liegt
knapp
zehn
Kilometer
südwestlich
von Maó.
Zur
Hauptstadt
wurde
Maó erst
im 18.
Jahrhundert
von den
Briten
gemacht
(vorher
war es
Ciutadella).
In der
lebhaften
Inselmetropole
findet
man
vielfältige
Unterhaltungs-
und
Einkaufsmöglichkeiten
sowie
verschiedene
Sehenswürdigkeiten:
die alte
Stadtmauer
mit
gotischen
Festungstürmen,
mehrere
Kirchen,
die
schöne
Altstadt
sowie
viele
kleine
Museen.
Sehr
lohnend
ist ein
Abstecher
zum
Hafen
mit
Restaurants,
Kneipen
und
Diskotheken.
Auch
Wassersport
ist hier
möglich.
Als
Wohnort
ist Maó
jedoch
eher
weniger
geeignet,
da es
selbst
keine
Strände
hat.
Südosten
Die Maó
am
nächsten
gelegenen
Urlaubsorte
sind im
Südosten
der
Insel.
Zunächst
erreicht
man
s’Alger,
eine der
ältesten
Urbanisationen
der
Insel,
mit
guter
Infrastruktur,
jedoch
nur
kleinem
felsigen
Strandabschnitt,
aber mit
Wassersportmöglichkeiten
(auch
Tauchen!).
Ein
weiterer
Ort ist
Punta
Prima
mit
feinem,
flach
abfallenden
Sandstrand.
Man
findet
hier vor
allem
Ferienhäuser,
aber
auch
einige
Hotels
sowie
eine
Promenade
mit
Restaurants
und
Einkaufsmöglichkeiten.
Süden
Hier
liegen
die
schönsten
Strände
und
größten
Hotels
der
Insel.
Einen
drei
Kilometer
langen,
feinsandigen,
flach
abfallenden
Sandstrand
mit
Dünenlandschaft
hat Son
Bou, Im
Westen
folgt
der
ruhigere
Urlaubsort
Santo
Tomas,
ebenfalls
mit
schönem,
von
Dünen
begrenztem
Strand.
Im
gesamten
Süden
gibt es
gute
Sport-,
Wassersport-,
Einkaufs-,
und
Unterhaltungsmöglichkeiten.
Südwesten
mit
einsamen,
schönen
Buchten
und
Strände
ohne
größere
Urbanisation.
Am
südwestlichen
Ende der
Küste
erreicht
man
eines
der
großen
Touristenzentren
Menorcas,
das aus
den fast
ineinander
übergehenden
Orten
Son
Xoriguer
und Cala
n'Bosch
besteht.
Auch
hier
liegt
der
Strand
mit
guten
Wassersportmöglichkeiten
in
kleinen,
feinsandigen
Buchten
und
fällt
flach
ins Meer
ab.
WestenDort befindet sich die ehemalige Hauptstadt und zweitgrößte
Stadt
der
Insel,
Ciutadella.
Sie
bietet,
wie auch
Maó,
Sehenswürdigkeiten,
Einkaufs-
und
Unterhaltungsmöglichkeiten.
Die
Stadt
ist aber
eher
maurisch
als
britisch
geprägt.
Der
recht
raue
Norden
ist
touristisch
wenig
erschlossen.
Formentera
Formentera ist die zweitkleinste bewohnte Insel der spanischen
Autonomen
Region
der
Balearischen
Inseln.
Sie
bildet
zusammen
mit
Ibiza
und
einigen
kleineren
Inseln
die
Inselgruppe
der
Pityusen.
Formentera
liegt
etwa 20
Kilometer
südlich
vor
Ibiza,
ist 19
Kilometer
lang und
hat 8442
Einwohner
(Stand:
2007).
Der
Ausländeranteil
beträgt
26,0 %
(2007),
der
Anteil
deutscher
Einwohner
7,4 %
(591).
Die
Insel
hat eine
Fläche
von 82
km². Der
Hauptort
der
Insel
ist Sant
Francesc
Xavier (kastilisch
San
Francisco
Javier),
Der
Norden
ist der
am
dichtesten
besiedelte
Teil der
Insel
und
umfasst
die
Ortschaften
La
Savina,
Es
Pujols,
Sant
Ferran
de ses
Roques,
Es Calo,
El Pilar
sowie
Sant
Francesc
de
Formentera:
La
Savina
ist der
Haupthafen
der
Insel.
Hier
legen
auch die
Fähren
von und
nach
Ibiza-Stadt
an.
Es
Pujols
ist der
einzige
hauptsächlich
touristisch
geprägte
Ort der
Insel
mit
Hotel-
und
Appartementblocks,
Restaurants,
Cafés,
Läden
und
Discos.
Zwischen
La
Savina
und Es
Pujols
erstrecken
sich die
zwei
Binnenseen
Estany
des Peix
und
Estany
Pudent
mit
Salinen
(Ses
Salines).
Sant
Francesc
Xavier
liegt
südlich
von Es
Pujols
im
Inselinneren
und ist
mit
1.500
Einwohnern
der
größte
Ort der
Insel
und
Verwaltungssitz.
Nordwestlich
von Es
Pujols
schließt
sich
eine
immer
schmaler
werdende,
unbewohnte
und
dünige
Landzunge
an,
welche
von
hellen
Sandstränden
umschlossen
ist, von
denen
der
bekannteste
die
Platja
de Ses
Illetes
ist. Die
Schönheit
dieses
Strandes
lockt in
der
Sommersaison
tagtäglich
auch
viele
Bootsurlauber
aus
Ibiza
zum
Ankern
an.
Süden
Nach
Süden
hin ist
das
Gebiet
immer
spärlicher
besiedelt
und
erreicht
eine
Höhe von
119
Metern.
Am
südlichsten
Ende der
Insel,
dem Cap
de
Barbaria
befindet
sich
fast
einhundert
Meter
über dem
Meeresspiegel
ein
mittelalterlicher
Wachturm.
Dieser
Teil der
Insel
liegt im
Naturschutzgebiet,
ist eher
ländlich
geprägt
und hat
eine
felsige
Küste.
Mitte
Den
Mittelteil
der
Insel
bildet
eine
etwa
sechs
Kilometer
lange
und
lediglich
bis zu
1,5
Kilometer
breite
Landzunge.
Hier
befinden
sich
zwar
keine
historisch
gewachsenen
Orte,
aber mit
der
Platja
de
Mitjorn
an der
Südseite
der
längste
Strand
der
Insel
und
einige
wenige
größere
Ferienanlagen.
Osten
Im Osten
schließt
sich die
Hochfläche
La Mola
an, die
nur über
eine
Serpentinenstraße
oder den
alten
Römerweg
zu
erreichen
ist und
bis zu
192
Meter
über NN
liegt.
Im
Zentrum
der
Hochfläche
liegt El
Pilar de
la Mola.
Ganz im
Osten
der
Insel
steht
auf dem
fast 150
Meter
hohen
Kap
„Punta
de sa
Ruda“
ein
Leuchtturm,
von dem
ein
weiter
Blick
Richtung
Osten
über das
Meer
möglich
ist.
Auch
dieser
Teil der
Insel
besteht,
wie der
Süden,
aus
Felsküste.